Statt McDonald’s: Party-Nacht endet in Barcelona

Statt McDonald’s: Party-Nacht endet in Barcelona

Tara und Jack (beide 19) waren im englischen Crawley feiern. Eigentlich wollten sie – betrunken und hungrig, wie sie waren – am Flughafen nur einen Burger essen. Stattdessen wachten sie im Flieger auf.

Biergläser in einer Bar auf der Plaça Reial in Barcelona, Spanien.
In Spanien ging die Party für die Studenten gleich weiter. (Symbolfoto)

Foto: imago/imagebroker

So schnell kann aus einer durchfeierten Nacht ein Kurztrip nach Spanien werden: Die Briten Tara und Jack beweisen mit ihrer Aktion, was wirklicher Last-Minute-Urlaub ist. Denn als die Freunde am Flughafen London-Gatwick einen nächtlichen Burger verdrückten, buchten sie kurzerhand zwei Flugtickets nach Barcelona

„Tara hatte Hunger, also sind wir zum McDonald’s am Gatwick Airport gefahren“, erzählt Jack dem britischen „Mirror“. „Die Filiale lag nur 15 Minuten vom Club entfernt und war der einfachste Ort, um an Essen zu kommen.“

Sobald sie die startenden und landenden Flugzeuge gesehen hätten, sei ihnen aber eine viel bessere Idee gekommen: Jack hat nach günstigen Flügen gesucht und spontan Tickets nach Barcelona gebucht. „Fast wären wir sogar nach Marroko geflogen“, so Tara.

Betrunkene Britin wacht im Flugzeug auf – ohne zu wissen, wie sie dorthin gekommen ist

Die Psychologiestudentin will sich an all das nicht erinnern: „In meiner letzten Erinnerung ging es mir in der Toilette des Clubs hundeelend.“ Sie sei dann während des Fluges aufgewacht – ohne zu wissen, wo sie überhaupt war. Fast wären die beiden in ihrem betrunkenen Zustand gar nicht erst an Bord gekommen. 

Schließlich kamen sie doch in Barcelona an – ohne Wechselklamotten oder Geld. Nur Jack hatte seine Kreditkarte dabei. Trotzdem bleiben die beiden ein paar Tage in Katalonien: Sie wollen das beste aus der Schnapsidee machen. 

Weil Tara nur ein silbernes Partykleidchen anhatte, mussten sie Kleidung kaufen und konnten sich Anziehsachen von neuen Freunden aus ihrem Hostel leihen. Die meiste Zeit hätten sie einfach am Strand und abends in Bars verbracht, erzählen die Freunde. 

„Alles in allem hatten wir einen guten Urlaub“, so Taras Fazit. Aber: „Ich hoffe nicht, das so etwas noch mal passiert – meine Mom hat erst mal meinen Pass beschlagnahmt.“

Kommentare
Erhalte täglich Reisegeschichten, folge uns auf Facebook:
Das könnte dich auch interessieren
Zur
Startseite