Als ein Mann am Gate des Lehigh Valley International Airports im US-Bundestaat Pennsylvania durch die Sicherheitskontrolle gehen wollte, ging der Alarm los. Deutlich erkennbar: Er führte einen Granatwerfer im Gepäck mit sich.

Dieser feuert in Sekundenschnelle mit Sprengstoff gefüllte Granaten über weite Distanzen ab. Sind diese scharf, kann die Explosion beim Aufschlag zu schweren Verletzungen oder gar zum Tod führen. Sofort wurde der Reisende von Mitarbeitern der US-amerikanischen Transportsicherheitsbehörde (TSA) abgeführt und befragt. 

Granatwerfer im Reisegepäck eines Mannes: Nur ein Fake!

Aus dem Handgepäck holten die Beamten einen 90 Zentimeter großen Granatwerfer – und dazu eine Granate. Der erste Schock legte sich bei näherem Betrachten schnell, denn: Die Granate war nur eine täuschend echte Nachbildung. Eine Sprecherin bestätigte, dass auch der Granatwerfer nicht mehr funktioniert hätte, und war darüber sichtlich erleichtert: „Gott sei Dank.“

Bis zu 11.500 Euro Strafe für den Passagier

Der Mann wollte von Allentown in Pennsylvania in seine Heimat Orlando, Florida, fliegen. Das durfte er dann auch, allerdings ohne seine Fake-Waffen. Ein Nachspiel hat die Aktion trotzdem: Dem Passagier drohen bis zu 13.000 US-Dollar Strafe (umgerechnet etwa 11.500 Euro). Denn auch das Mitführen von nicht funktionierenden Fake-Waffen im Gepäck steht unter Strafe.