Jeremy Taylor ist ein echter Outdoor-Fan. Das wurde ihm nun allerdings fast zum Verhängnis. Der 36-Jährige blieb mit seinem Auto im Schnee stecken. Eigentlich habe er nur kurz tanken fahren wollen, bog aber auf dem Weg in ein Waldstückchen ab. Und dort gab es für ihn und seinen Hund Ally kein Weiterkommen mehr.

Er versuchte, zu Fuß zurückzugehen. Doch der Schnee war hüfthoch: kein Durchkommen. Taylor hoffte, nach einer Nacht werde es schon wieder gehen, doch am nächsten Morgen lag noch mehr Schnee.

Er überlebte, nach eigener Aussage, dank Taco-Soße.

Der County-Sheriff hat das Foto des steckengebliebenen Autos von Jeremy Taylor veröffentlicht.
Der County-Sheriff hat das Foto des steckengebliebenen Autos von Jeremy Taylor veröffentlicht. Foto: Deschutes County Sheriff's Office

Rettung nach sechs Tagen und fünf Nächten

Taylor berichtet auf Facebook von seinem Drama mitten im Nirgendwo von Oregon. Nach sechs Tagen und fünf Nächten habe ihn endlich ein Schneemobilfahrer entdeckt, daraufhin sei auch ein Ersthelfer mit einem Traktor zu ihm gekommen.

Der Sprecher des County-Sheriffs sagte der britischer „Sun“, Taylor sei extrem hungrig, aber in einem stabilen Zustand gewesen. „Danke, euch allen, ich bin in Sicherheit, mein Hund Ally ist sicher. Ich bin dankbar für all die Hilfe. Glück gehabt, ich werde so etwas nie wieder tun“, schreibt Taylor selbst.

Laut eigener Aussage habe er nur überlebt, weil im Handschuhfach seines SUV noch drei Päckchen scharfe Soße eines Fast-Food-Restaurants waren. Ab und an habe er auch den Motor des Autos gestartet, so Taylor, damit es ein bisschen wärmer wurde.