„Alle lieben Fucking“: Komiker macht Tour durch Dorf in Österreich

„Alle lieben Fucking“: Video-Tour durch ein skurriles Dorf

Beine hoch – Flachwitz! Diese nicht ganz ernst gemeinte Tour führt dich durch ein besonderes Dorf: das beschauliche Fucking in Österreich. Wie abgefuckt die Fuckinger tatsächlich sind, siehst du im Video.

Ortsschild des Dorfs Fucking in Österreich.
Dieses Ortsschild ist ein beliebter Fotospot – so beliebt, dass das Schild schon mehrfach geklaut wurde.

Foto: wikipedia.de/Tobias „ToMar“ Maier

Nicht weit entfernt von der deutschen Grenze liegt ein unscheinbares Dorf in der verschlafenen Gemeinde Tarsdorf in Österreich. Gerade einmal 93 Menschen wohnen hier – umgeben von grünen Wiesen. Eine Schule gibt es hier, viele Pferde… und auch einen eigenen Bürgermeister, den „mother fucker“.

So nennt ihn zumindest Komiker Nicolay Ramm, der mit einem norwegischen Filmteam von „NRK“ in dem kleinen Ort gedreht hat. Er schaute sich das Dorf aus allen Positionen an: Fucking von oben, von unten, von hinten – und findet (es) Fucking gut!

Video-Tour durch Fucking in Österreich

Obwohl er es mit den Wortspielen echt übertreibt, scheinen die Fuckinger nicht genervt zu sein von den Dreharbeiten. Schau dir das Video an – vielleicht landet Fucking ja auch auf deiner Reise-Bucketlist.

Zweideutiger Ortsname sorgt für Lacher im Ausland

Nach Fucking würde es normalerweise wohl kaum einen Touristen verschlagen, doch der zweideutige Ortsname verhalf dem Dorf zu Weltruhm.

Selbst Evil Jared, ein Bandmitglied von The Bloodhound Gang, schoss vor dem Ortsschild ein Foto:

Wer die Aufregung nicht versteht, hier noch einmal die Erklärung: Das Verb „fucking“ bezeichnet im Englischen unter anderem auf vulgäre Weise den Sexualakt. Auch in nicht englischsprachigen Ländern wird das Wort „fuck“ benutzt, etwa beim Fluchen oder als Beleidigung. Etwas kann auch fucking (verdammt) gut oder schlecht sein.

Ortsschild von Fucking wurde mehrmals geklaut

Den Ortsnamen fanden so viele Menschen so witzig, dass das Ortsschild schon mehrfach geklaut wurde. Mittlerweile ist es einbetoniert, damit das nicht mehr passiert.

Übrigens: Der Dorfname wird korrekterweise „Fuh-king“ ausgesprochen – damit ist er auch nur noch halb so witzig. Den Namen hat das Dorf vermutlich Adalpert von Vucckingen zu verdanken, der um das Jahr 1000 in der Region lebte.

Schon etwas früher soll der Adelige Focko die Siedlung gegründet haben. Die Endung „-ing“ kommt bei Orten im bayerischen Raum häufig vor.

Foto-Lizenz: CC BY-SA 3.0

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