Die 100 Passagiere des Flybe-Flugs BE4321 wollten eigentlich in den Urlaub nach Alicante in Spanien fliegen – stattdessen landeten sie auf dem harten Asphalt des Flughafens Exeter in England.

Am Donnerstagmorgen stand der Flieger zum Abflug bereit – als der Motor ein lautes Geräusch machte und sich die Kabine mit Rauch füllte. So schnell wie möglich mussten die 100 Passagiere und die fünf Crew-Mitglieder aus dem verqualmten Flieger.

Video: Passagiere müssen über Notrutsche aus Flugzeug

Der Pilot habe über die Lautsprecher „evakuieren“ gerufen, erzählte ein Passagier dem Radiosender „Heart Radio“. Der schnellste Weg aus dem Flugzeug war die Notrutsche – eine Frau soll sich dabei den Knöchel gebrochen haben, berichet „The Sun“.

Passagier Andy Feaver, der es als einer der Ersten aus der Maschine geschafft hatte, filmte die Rettungsaktion. Trocken kommentiert er: „Nicht gerade der beste Start.“

Feuer bei Flybe?

Zwei Feuerwehrautos rückten aus – woher der Rauch kam, ist bislang ungeklärt. Flybe untersucht den Zwischenfall. Statt um 8 Uhr morgens hob ein Ersatz-Urlaubsflieger fünf Stunden später vom Flughafen in Exeter nach Spanien ab.

Die Airline gab später bekannt, dass alle Passagiere ihr Reiseziel Alicante erreicht hätten. Außerdem würden die Fluggäste eine Rückerstattung des Flugpreises bekommen. Die Sicherheit der Passagiere und der Crew sei die oberste Priorität der Airline: „Flybe entschuldigt sich für die Unannehmlichkeiten.“