Heftiger Zyklon trifft P&O-Kreuzfahrtschiff auf dem Meer

Heftiger Zyklon trifft Kreuzfahrtschiff auf dem Pazifik

Ein Kreuzfahrtschiff von P&O mit 2.000 Passagieren an Bord ist hundert Kilometer westlich von Australien gestrandet. Der Grund: der tropische Zyklon „Oma“. Die Passagiere dürfen das Schiff nicht verlassen.

Die Passagiere dürfen nicht von Bord. (Symbolfoto)
Die „Pacific Dawn“ ist in Neukaledonien wegen eines Zyklons gestrandet. (Symbolbild)

Foto: imago/Danita Delimont

Die Wellen schlugen fünf Meter hoch über das Schiff, etliche Passagiere mussten sich übergeben, die Pools schwappten über: Das Kreuzfahrtschiff „Pacific Dawn“ ist von einem tropischen Zyklon getroffen worden, als es auf dem Rückweg von Neukaledonien nach Australien war.

Eigentlich sollten die 2.000 Passagiere des Schiffes am Samstag in Brisbane ankommen – daraus wird jedoch nichts. 

Zyklon trifft P&O-Kreuzfahtschiff auf See

Das Kreuzfahrtschiff der Reederei P&O Australia wartet jetzt in Neukaledonien, bis das Wetter besser wird. Der Zyklon namens „Oma“ rast gerade auf die australische Küste zu und soll Queensland treffen.

„Pacific Dawn“ kommt drei Tage zu spät am Ziel an

P&O Australia berichtet, dass das Wetter für alle Kreuzfahrtschiffe, die in Brisbane an- oder ablegen wollen, große Auswirkungen hat. „Die „Pacific Dawn“ werde aber demnächst aufbrechen und nach Brisbane fahren. Drei Tage verspätet käme sie dann im Zielhafen an.

Andere Kreuzfahrtschiffe müssen umgeleitet werden

Andere Kreuzfahrtschiffe von P&O Australia mussten umgeleitet werden. Die „Pacific Explorer“ legte in Sydney ab und fuhr in Richtung Süden zur Saphire Coast in New South Wales. Eigentlich hatte sie nördlich nach Moreton Island bei Brisbane fahren sollen.​

Schiffsrouten müssen nach Sturm überprüft werden

„Die Situation entwickelt sich immer weiter, deswegen werden wir unsere Aufmerksamkeit nun auf die nächsten anstehenden Kreuzfahrten der ‚Pacific Explorer‘ und der ‚Pacific Dawn‘ richten“, so P&O Australia. Beide Schiffe haben Routen geplant, die sie nach Queensland führen, wo der Zyklon ankommen soll. Die Routen werden deshalb überprüft.

Reederei P&O will gestrandete Passagiere bei Kosten unterstützen

Nach einem Bericht der britischen „Daily Mail“ haben die Gäste auf dem gestrandeten Schiff freies Internet und bekommen alle Getränke kostenlos. „Sollten unsere Versicherungen die verursachten Kosten durch den Zyklon nicht tragen, will P&O uns helfen“, erzählte Passagierin Nakayla Murnane der Zeitung.

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