Nur knapp 50.000 Menschen leben auf den Färöern, dafür gibt es hier aber 80.000 Schafe. Die Färinger und Färingerinnen – so heißen die Einwohner – leben von Fisch- und Walfang sowie dem Tourismus.

Mehr als 100.000 Urlauber kommen jedes Jahr auf die Inselgruppe, die zu Dänemark gehört. Wie bereits in den vergangenen Jahren, so schließen die Färöer auch im Jahr 2023 wieder – wegen Wartungsarbeiten.

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Färöer schließen 2023 ihre Hauptattraktionen

Vom 20. bis zum 22. April 2023 dürfen Touristinnen und Touristen zehn beliebte Bereiche der Inseln nicht besuchen, darunter sind vor allem Wanderwege und auch der höchste Berg der Färöer, der Slættaratindur. Während der Schließung werden Einheimische die Natur pflegen.

Das Projekt soll darauf hinweisen, dass der nachhaltige Umgang mit der Natur wichtig ist, teilt „Visit Faroe Islands“ mit. 

Einwohner pflegen die Inselgruppe und ihre Natur

„Für uns dreht sich nicht alles nur um Zahlen“, erklärt Guðrið Højgaard, Direktorin von „Visit Faroe Islands“. Jedes Jahr würde man zwar zahlreiche Besucher begrüßen, „aber gleichzeitig tragen wir auch Verantwortung für unsere Gemeinschaft auf den Inseln sowie unsere schöne Umwelt“.

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Freiwillige dürfen Naturschützern auf Färöern helfen

Das Tolle: Jedes Jahr dürfen 100 Touristinnen und Touristen die Instandhaltungscrew am Wartungswochenende unterstützen. Als Dank für die Hilfe bekommen sie vor Ort eine Unterkunft und Verpflegung.

Wenn du den Einwohnerinnen und Einwohnern helfen möchtest, kannst du dich online registrieren. Für 2023 sind die Plätze schon vergeben, für 2024 kannst du dich aber bereits für den Bewerbungsstart vormerken lassen.

Steigende Besucherzahlen auf den Färöern

Glücklicherweise sei die Natur auf den 18 Vulkaninseln trotz der steigenden Besucherzahlen in den letzten Jahren intakt geblieben. Allerdings gibt es einige beliebte Touristenorte auf den 1400 Quadratkilometern, die die vielen Besucherinnen und Besucher doch zu spüren bekommen haben. Wege wurden ausgetreten, Gras platt getrampelt.

Inseln wollen verantwortungsbewussten Tourismus fördern

Das Wartungswochenende nutzen die Färingerinnen und Färinger dazu, neue Wanderwege anzulegen, damit Vögel nicht mehr gestört werden, Aussichtsplattformen zu befestigen und dafür zu sorgen, dass die Natur weitgehend unberührt bleibt.

Auch Wegweiser sollen aufgestellt werden. Die Menschen wollen auf ihren Inseln ein verantwortungsbewusstes touristisches Wachstum sicherstellen.