Geburt im Flugzeug: Baby wird in 9.000 Metern Höhe geboren

In 9 Kilometern Höhe: Baby in Flugzeug geboren

Geburt in luftiger Höhe: Eine Frau brachte während eines Jetblue-Fluges ihr Kind zur Welt – irgendwo zwischen Puerto Rico und Florida. Jetblue will den Flieger nun nach dem Neugeborenen umbenennen.

Stewardess bringt einer jungen Mutter mit Baby ein Fläschchen.
Babyglück auf einem Flug von der Karibik nach Florida. (Symbolfoto)

Foto: imago/Science Photo Library

Gratulation! Jetblue darf den wohl jüngsten Passagier der Airline begrüßen: Auf einem Flug von San Juan in Puerto Rico nach Fort Lauderdale in Florida erblickte am vergangenen Samstag ein Baby das Licht der Welt. Das Kleine hatte es anscheinend ziemlich eilig: Der Flug dauert nur knapp drei Stunden.

Geburtsort: Flugzeug

Als wäre das nicht kurios genug: Die Maschine, in der die Frau ihr Kind zur Welt brachte, trägt den Namen „Born to Be Blue“ (wörtlich: geboren, um blau zu sein) – und ja, es ist tatsächlich ein Junge! Die Airline Jetblue ist völlig im Babyglück und twitterte am Samstagabend: Sobald die frischgebackene Mama zustimmt, soll die Maschine vom Flug B6 1954 auf den Namen des Babys umgetauft werden.

Jetblue will dem Flugzeug-Baby Geschenke machen

Eine Sprecherin der Airline bedankte sich in der „USA Today“ bei der Crew für die schnelle Hilfe und wünscht der frischgebackenen Mama und dem Kleinen alles Gute. Und wer kann schon von sich behaupten, dass ein Flieger nach einem benannt wird? Jetblue geht noch weiter und kündigt in dem Tweet weitere Geschenke für das Baby an. Ein Twitter-User hat schon mal einen Vorschlag: Wie wär’s mit einer Reise-Flatrate auf Lebenszeit?

Wenn Babys in Verkehrsmitteln zur Welt kommen

Der Storch macht nirgendwo Pause: Vergangenes Jahr setzten bei einer Frau überraschend die Wehen ein – und das während eines Helikopterflugs über den Scilly-Inseln in England. In einem anderen Fall entband eine Indonesiererin in der Bordküche eines Fliegers.

Und nicht nur in der Luft haben es die Kleinen eilig: Ein Zug hat vor einigen Monaten kurz vor Paris die Gleise wegen einer unerwarteten Geburt blockiert. Der neugeborene Passagier darf nun übrigens 25 Jahre lang kostenlos mit dem Zugbetreiber RER fahren.

Kommentare
Erhalte täglich Reisegeschichten, folge uns auf Facebook:
Das könnte dich auch interessieren
Zur
Startseite