Nachdem sie frittiertes Hähnchen bei KFC gegessen hatten, mussten rund 40 Menschen in der Mongolei ins Krankenhaus. Sie alle hatten in der vergangenen Woche eine Filiale im Bezirk Khan Uul der Hauptstadt Ulan-Bator besucht. Einige von ihnen befinden sich in einem kritischen Zustandt.

Mongolei: Unreines Wasser bei KFC bringt Kunden ins Krankenhaus

Nach dem Vorfall wurden alle zwölf KFC-Filialien in der Mongolei vorerst aufgrund von Untersuchungen geschlossen. Ersten Ermittlungen zufolge soll verunreinigtes Wasser die Lebensmittelvergiftungen ausgelöst haben: Das Wasser, mit dem die betroffene Filiale versorgt wird, enthalte hohe Nitratwerte, berichtet die chinesische Nachrichtenseite „Xinhua“.

Die Magen-Darm-Krankheiten seien durch Shigellen verursacht worden. Die Bakterien können unter anderem starke Bakterienruhr mit Durchfall auslösen.

Die erste KFC-Filiale in der Mongolei wurde erst vor knapp sechs Jahren eröffnet. Mittlerweile betreibt die Fast-Food-Kette zwölf Lokale in dem asiatischen Land, die alle in der Hauptstadt Ulan-Bator liegen. KFC hat sich zu dem Vorfall bisher nicht geäußert.