Kein Scherz: Auf Hawaii hat es geschneit

Kein Scherz: Auf Hawaii hat es geschneit

Die einen nennen es magisch, die anderen eine Folge des Klimawandels: Im US-Bundesstaat Hawaii, eigentlich bekannt als Paradies für Surfer und Sonnenhungrige, fällt Schnee. Ein sehr seltener Anblick.

Der Gipfel des Bergs Mauna Kea auf Hawaii im Schnee.
Auf dem Gipfel des Mauna Kea können Hawaii-Urlauber gerade im Schnee spazieren gehen. (Archivbild)

Foto: imago/Zuma Press

Kälterekorde werden gebrochen, meterhohe Wellen peitschen an die Strände und Sturmböen fegen über die Inseln: Hawaii erlebt gerade extremes Wetter. Besonders bizarr: Der nationale Wetterdienst hat am Sonntag eine Schnee-Warnung herausgegeben.

Schnee-Rekord auf Hawaii

Auf rund 1.890 Metern Höhe wurde der Polipoli State Park auf der Insel Maui am Montag von einer weißen Schneeschicht bedeckt. 

Normalerweise schneit es in dem Staat nur auf rund 3.000 Metern Höhe. Das teilt die Hawaiianische Abteilung für Land und natürliche Resourcen auf Facebook mit. 

Die Temperaturen erreichten in einigen Orten des Bundesstaates sogar fast minus 13 Grad – ein neuer Kälterekord. Der nationale Wetterdienst warnt derzeit aber nicht nur vor Schnee und Eis. Das extreme Wetter bedroht auch die Strände: Riesige Wellen spülen den Sand der Strände ins Meer. 

Unwetter bedrohen die Strände von Hawaii

Besonders heftig ist die Situation auf der Insel Oahu: „Die Zustände sind beeindruckend, aber extrem gefährlich.“ Noch könne das Ausmaß des Sandverlustes an den Stränden im Norden nicht eingeschätzt werden, heißt es in dem Statement.

Zahlreiche Parks sind aufgrund des Sturms geschlossen worden. Für die Einheimischen haben die Flocken dennoch etwas Magisches. Sie genießen die ungewohnte Kälte und den Schnee:

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