Fremde Gerüche, die von den Garküchen herüberwehen, quirlige Märkte, auf denen es funkelt, und Wahrsager erinnern an das China der alten Tage. Dazwischen triffst du immer wieder auf Tempel und Pagoden mit Gebetsmühlen, die für die Chinesen wichtige Rückzugsorte sind, um zu meditieren.

All die Erlebnisse und Eindrücke, die du während einer organisierten Rundreise durch China mitnimmst, kannst du in der Gemeinschaft einer kleinen Gruppe an Teilnehmern teilen und dich darüber austauschen. Wie eine solche Rundreise durch China verlaufen könnte, haben wir dir im Folgenden zusammengestellt.

Buddha im Garten
Der Buddha ist für Buddhisten ein Wesen, das aus eigener Kraft die Reinheit und Vollkommenheit seines Geistes erreicht hat. Foto: pixabay.com/christels

Tag 1: Ankunft in Peking

Ni hao! Der Zauber von Fernost beginnt bei der Ankunft am Flughafen von Peking. Deine Reiseleitung bringt dich und deine Reisegruppe nach der Begrüßung direkt in die erste Unterkunft, sodass du dich erholt für die Reise vorbereiten kannst. Auf der Fahrt lernst du die anderen Teilnehmer kennen und nimmst schon die ersten Eindrücke vom Land wahr: Chinesische Schriftzüge auf bunten, leuchtenden Schildern und überall Menschen, die das Stadtleben so lebendig machen.

Skyline von Peking
Peking gehört mit 21,54 Millionen Einwohnern zu den größten Städten Asiens. Foto: pixabay.com/Petrick_L

Tag 2: Durch die Verbotene Stadt in Peking

Ganz im Zeichen des Friedens: Heute besuchst du den Tiananmen-Platz, den Platz des Himmlischen Friedens, der dazu der größte Platz der Welt ist. Durch ein großes Tor betrittst du die verbotene Stadt, eine überwältigend riesige Palastanlage erwartet dich. Diese Stadt durfte 500 Jahre nicht vom Volk betreten werden und gilt als Meisterwerk der chinesischen Architektur.

Während du durch die Stadt läufst – durch die Gartenanlage, die Thronhallen und durch die verschiedenen Paläste, überkommt dich das Gefühl der Unendlichkeit, einer unendlich langen Geschichte. Bei einem gemeinsamen Abendessen lernst du die anderen Reisteilnehmer und die landestypischen Delikatessen kennen.

Die verbotene Stadt in Mitten Pekings
Die verbotene Stadt in Chinas Metropole Peking hat eine lange Geschichte und viele interessante Eindrücke, die es zu entdecken gilt. Foto: pixabay.com/BM10777
​reisereporter-Tipp: Probiere bei deinem Aufenthalt in Peking die traditionelle Peking-Ente. In einem landestypischen Restaurant sitzt du an einem Tisch mit einer Drehplatte in der Mitte unter gedämmtem Licht während der Kellner die frisch aus dem Ofen kommende Ente an deinem Tisch tranchiert. Bei diesem Anblick wird dir das Wasser im Mund zusammenlaufen.

Tag 3: Entlang der Großen Mauer in Peking

„Wer nicht auf der Großen Mauer gewesen ist, hat China nicht gesehen“, so lautet ein chinesisches Sprichwort. Die Große Mauer ist das größte Bauwerk der Erde und du wirst sie persönlich besteigen. Zu Fuß geht es vier Stunden durch die beeindruckende Gebirgslandschaft immer entlang der Mauer. Lass‘ dich von der faszinierenden Geschichte der Mauer mitreißen und genieße dabei den wahnsinnigen Blick auf die Berglandschaft.

Bei einem kleinen Picknick auf der Mauer verfolgst du genüsslich, wie am Abend die Sonne hinter den Bergen untergeht – ein einzigartiges Erlebnis, das du so schnell nicht vergessen wirst.

Die Große Mauer von China
Die Große Mauer ist das längste Bauwerk der Welt und über 2500 Jahre alt. Foto: pixabay/Heike2hx

Tag 4: Xian – Besuch bei Einheimischen und der berühmten Terrakotta-Armee

Zunächst bist du Gast bei einer chinesischen Familie. Die Hausbesitzer erwarten dich und deine Reisegruppe und erzählen dir von ihrem Alltag. Bei einer gemütlichen Tasse Tee kannst du aktiv Fragen stellen oder einfach zuhören und dich in das Leben eines Chinesen hineinversetzen.


​reisereporter-Tipp: Die chinesische Teekultur ist die weltweit älteste. Meist wird ein grüner Tee angeboten, der mit frischen Blättern zubereitet wird. Frage die Einheimischen bei dieser Gelegenheit gerne, ob du bei der Zubereitung des Tees zuschauen darfst, sie ist legendär.

Die Terrakotta Armee in China
In Reih und Glied stehen die über 8.000 Tonfiguren der Terrakotta Armee in ihrer Ausgrabungsstätte. Foto: pixabay.com/christels
Anschließend geht es zur berühmten Terrakotta-Armee. In mehreren Hallen siehst du die über 6.000 lebensgroßen Soldaten aus Ton, die vor Jahrzehnten den damaligen Kaiser ihre Ehre erwiesen. Bei dem Versuch, ein Foto mit den Figuren im Hintergrund zu schießen, bemerkst du, wie weit die Figuren in die Hallen hinein reichen.

In einer kleinen Pagode hast du die Möglichkeit, mehr über die chinesische Kalligrafie, die Kunst des Schreibens in China, zu erfahren. Es ist beeindruckend zu sehen, wie mit viel Konzentration aus den Schriftzeichen Figuren entstehen können.

Tag 5: Teeanbaugebiet und der Westsee in Hangzhou

Hangzhou ist vor allem in China als Teeanbaugebiet bekannt. Hier wird der berühmte Grüntee Chinas angebaut, den du vielleicht schon bei der Familie in Xian gekostet hast. Beim Besuch einer Teefarm lernst du die Prozedur kennen, wie der Tee angebaut und anschließend zum Verzehr weiterverarbeitet wird. Bei einer Bootsfahrt auf dem angrenzenden wunderschönen Westsee hast du einen großartigen Blick auf die Teeplantagen von Hangzhou.

Der Westsee in China
Das farbenfrohe Ufer des Westsees in China ist etwas ganz besonderes. Foto: pixabay.com/illiterateDeng

Tag 6: Yu Garten in Shanghai

An Tag sechs geht es in die Altstadt Shanghais zum aus der Ming-Zeit stammenden Yu-Garten. Raffinierte Gartenbaukunst erwartet dich im Garten der Zufriedenheit. Der Garten ist eine Oase mitten in der Großstadt und beinhaltet neben grüner Natur mit Schnitzereien verzierte rote Holzhäuser nach chinesischer Architektur.

Nimm dir einen Moment Zeit und beobachte die unzähligen Einheimischen, die hier eine Auszeit vom Stadtleben suchen. Anschließend geht es zum Jade-Buddha-Tempel, wo gläubige Buddhisten ihre Opfergaben darbringen.

Der Yu Garten in China
Der Yu Garten läd zu einer Auszeit vom stressigen Stadtleben ein. Foto: pixabay.com/DEZALB
reisereporter-Tipp: Um das Leben der Buddhisten nachzuempfinden, kannst du Obst oder Räucherstäbchen in die Opferschalen legen, welche vor den geschmückten Altären aufgestellt sind.

Tag 7: Traditionelles Wasserdorf in Shanghai

Im Wasserdorf Zhujiajiao findet man eine typische Landschaft Südchinas: Traditionelle chinesische Häuser reihen sich am Flussufer, die Flüsse überquert man mit Hilfe von kleinen Steinbrücken.

Spaziere entlang der Wasserläufe und beobachte dabei das rege Treiben der Einheimischen. Falls du schon einmal in Venedig warst, werden dich die vielen Kanäle und Brücken daran erinnern – denn nicht umsonst wird das Wasserdorf als "Venedig Shanghais" bezeichnet.

Wasserdorf in Shanghai
Das Wasserdorf Zhujiajiao ist auch als "Shanghais Venedig" bekannt. Foto: pixabay.com/lijunwei6

Tag 8: Ab- oder Weiterreise von Shanghai

Falls du China auf eigene Faust erkunden möchtest, hast du nun die Möglichkeit dazu. Natürlich bietet es sich auch an, ein weiteres asiatischen Land in Kombination mit China zu bereisen. Falls du auf der Suche nach Inspirationen bist, schau doch einfach einmal bei journaway vorbei. Hier findest du sicherlich deine Wunsch-Rundreise.

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