Die 5 schönsten Roadmovies zum Nachfahren | reisereporter.de

Die 5 schönsten Roadmovies zum Nachfahren

Roadmovies sind ein ganz eigenes Genre des Films. Meist ist die Reise als eine Metapher für die Suche nach Freiheit oder der eigenen Identität zu sehen. Das sind die schönsten Filme zum Nachfahren. 

Der Highway 149 führt durch Colorado.
Der Highway 149 führt durch Colorado.

Foto: imago/McPhoto

1. Elizabethtown

Ein junger Mann scheitert, er will sich umbringen. Doch ein Anruf seiner Schwester hindert ihn daran. Sein Vater ist gestorben, er soll nun die Asche von Elizabethtown in Kentucky nach Oregon überführen. Im Flugzeug auf dem Hinweg lernt er die Stewardess Claire kennen, die für ihn die Reise-Rückroute plant – zumindest die Zwischenstopps.

Ein Bus ist beklebt mit Werbung für den Film „Elizabethtown“.
Ein Bus ist beklebt mit Werbung für den Film „Elizabethtown“. Foto: imago/Zuma Press/Larry Hill

Kentucky liegt im Osten der USA, Oregon ganz im Westen, die Route führt also quer durch das Land. Der Protagonist im Film, gespielt von Orlando Bloom, verarbeitet auf der Fahrt tatsächlich seine Vergangenheit und seine aktuellen Probleme. Und natürlich gibt es ein Happy End mit der Flugbegleiterin.

Also wie wäre es mit einem Barbecue in Kansas City, atemberaubender Natur im Bundesstaat Colorado – mit den Rocky Mountains –, einem Stopp am beeindruckenden Mormonentempel in Salt Lake City, Ski fahren rund um die Casino-Stadt Reno und dem Genuss der unkonventionellen Gastroszene Portlands? 

Der Mormonentempel steht in Salt Lake City.
Der Mormonentempel steht in Salt Lake City. Foto: imago/robertharding

2. Sideways

Nicht ganz so lang ist der Roadtrip im Film „Sideways“, er führt durch eines der Weinanbaugebiete Kaliforniens. Miles ist ein geschiedener Englischlehrer, der jahrelang an einem Roman geschrieben hat, Jack steht die Hochzeit mit seiner wohlhabenden Freundin bevor.

Der eine sucht die kulinarischen Vorzüge des Bundesstaates, der andere eher die fleischlichen. Beides gelingt mehr oder weniger. 

Die Weinregion Santa Ynez Valley im Santa Barbara County.
Die Weinregion Santa Ynez Valley im Santa Barbara County. Foto: imago/robertharding

Entlang der Weinstraßen Kaliforniens liegen gut 3.000 Weingüter, viele klein und auch mal versteckt. Die Route in Santa Barbara, die im Film angesteuert wird, führt zudem vorbei an Pferderanches, Obstgärten und Cowboy-Städtchen. Außerdem ist hier der Pazifik besonders nah. Das macht Luft und Trauben besonders gut. 

3. Into the Wild

Der Film „Into the Wild“ handelt von einem reichlich ausgiebigen Roadtrip, zwei Jahre ist der Uni-Absolvent Christopher durch die USA unterwegs, bis er in der Wildnis Alaskas landet. Dort muss er wetterbedingt ausharren und stirbt schlussendlich sogar.

Weshalb der Film trotzdem zum Nachmachen animieren kann: Der Protagonist kommt zu der Erkenntnis, dass man nur glücklich ist, wenn man das Glück mit anderen Menschen teilen kann. Ein schöner Gedanke. Und vielleicht reicht ja schon eine kleine Tour unter einfachen Verhältnissen, um sich dessen bewusst zu werden.  

In Alaska kannst du Nordlichter sehen.
In Alaska kannst du Nordlichter sehen. Foto: imago/robertharding/Laura Grier

4. Little Miss Sunshine

Das etwas pummelige Mädchen Olive gewinnt den Titel Little Miss Sunshine des Bundesstaates Texas; nun möchte sie bei der bundesweiten Entscheidung in Los Angeles antreten.

Gemeinsam mit ihrer etwas schrulligen Familie geht es in einem Bus nach Kalifornien. Auf dem Weg erfährt die Familie allerhand Tragisches. Das schweißt zusammen. 

Ein Ausschnitt aus dem Film „Little Miss Sunshine“.
Ein Ausschnitt aus dem Film „Little Miss Sunshine“. Foto: imago/United Archives

Es muss ja nicht das Ziel sein, an einem Schönheitswettbewerb teilzunehmen, um einen Familientrip zu unternehmen. Von Texas führt der Weg auf dem Highway 40 nach Kalifornien über New Mexiko und Arizona.

Im Lone Star State, Texas hat nur einen Stern auf der Flagge, ist viel Platz für den Anbau etwa von Baumwolle, Zuckerrohr und Reis, auch die Viehzucht hat hier eine lange Tradition.

Entsprechend wichtig sind in der Küche Barbecues, Chilis und das Chicken-fried-Steak, das entgegen dem Namen nicht aus Hühnchen, sondern aus Rind besteht, aber wie ein frittiertes Huhn zubereitet wird.  

Texas ist bekannt für seine Barbecues und Fleischgerichte.
Texas ist bekannt für seine Barbecues und Fleischgerichte. Foto: imago/Zuma Press/Bob Daemmrich

New Mexiko liegt auf der windabgewandten Seite der Rocky Mountains, das Klima ist hier sehr trocken und heiß. In den Bergen gibt es aber auch traumhafte Wintersportgebiete. Zahlreiche historische Gedenkstätten sind im Bundesstaat verteilt. 

Arizona ist vor allem für den Grand Canyon bekannt, die Schlucht des Colorado Rivers. In den Naturschutzgebieten leben zahlreiche Wildtierarten, darunter Bären, Pumas, Jaguare, aber auch etwas harmlosere Hirsche und Schafe. 

Kalifornien wartet dann wieder mit Stränden, Städten und Prominenz auf. 

In Arizona und Colorado gibt es Pumas, ein Schild warnt Autofahrer vor den Tieren.
In Arizona und Colorado gibt es Pumas, ein Schild warnt Autofahrer vor den Tieren. Foto: imago/Schepp

5. Thelma & Louise

Ein absoluter Klassiker ist der Film „Thelma & Louise“. Ein harmloser Ausflug endet im Drama, die beiden Frauen wollen von Arkansas nach Mexiko fliehen. Tatsächlich sind die meisten Szenen allerdings in Kalifornien gedreht worden, einige sogar in Utah.

Natürlich spricht nichts dagegen, den Weg trotzdem selbst abzufahren. Oder aber, du schnappst dir eine Freundin/einen Freund, ab ins Auto und los – egal wohin. Die Geschichte der beiden ist ja zum Glück Fiktion. Und Zeit mit Freunden tut immer gut. 

Ein Bild aus dem Roadmovie „Thelma & Louise“.
Ein Bild aus dem Roadmovie „Thelma & Louise“. Foto: imago/Cinema Publishers Collection

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