Bei einem Crash zweier Boote östlich der beliebten Urlaubsinsel Phuket in Thailand wurden am Wochenende sieben Touristen verletzt, einer von ihnen schwer.

An Bord des Motorbootes waren zehn chinesische Urlauber, darunter auch zwei Kinder. Es befand sich gerade auf dem Rückweg von einem Tagesausflug nach Koh Phi Phi, als es mit einem kleinen Tanker kollidierte. Das berichtet „Der Farang“.

Speedboot-Crash: Sieben chinesische Touristen verletzt

Bei dem Zusammenstoß des Speedboots „Sai Nam“ mit dem Tanker „Choke Kriangkrai“ wurde das Ausflugsboot zwar schwer beschädigt, kenterte jedoch nicht.

Der Tanker blieb nahezu unbeschadet. Ein weiteres Motorboot kam zur Unfallstelle und brachte die verletzten Touristen in ein Krankenhaus nach Phuket. 

Immer wieder Unfälle mit Touristenbooten in Thailand

Bisher ist noch unklar, wie es es zu dem Crash kommen konnte. Unfälle wie diese ereignen sich in Thailand regelmäßig: Erst vergangene Woche kenterte ein Schnellboot mit 23 Passagieren vor der Ostküste Thailands, berichtet die „Bangkok Post“.

Die Sicherheitsstandards für öffentliche Verkehrsmittel in Thailand sind nach wie vor schlecht. Nachdem vergangenes Jahr mindestens 37 Menschen bei dem schweren Schiffsunglück der „Phoenix“ ums Leben gekommen waren, kündigte der Gouverneur von Phuket, Noraphat Plodthong, schärfere Kontrollen sowohl der Boote als auch der Kapitäne durch die zuständige Marinebehörde an.