Russland ist das 29. Land, in dem grüne Fernbusse fahren sollen. Flixbus will auch in das größte Land der Erde expandieren. „Ein kleines Team ist bereits in Moskau vor Ort und bereitet den Markteintritt vor“, sagte Geschäftsführer André Schwämmlein nach einen Bericht des „Handesblattes“.

Flixbus-Tickets für Russland noch nicht buchbar

Wann die grünen Busse auf die Straßen kommen, soll am 21. Februar bekannt gegeben werden. Die Website www.flixbus.ru ist zwar schon erreichbar, Bustickets können aber noch nicht für Verbindungen in Russland gekauft werden. Wie genau das Streckennetz aussehen soll, ist noch unklar. 

Fest steht aber: Das Konzept von Flixbus bleibt das gleiche wie in Europa und den USA. Lokale oder regionale Partner stellen die Busse und wickeln die Fahrten ab. Der Münchner Fernbusriese organisiert in der Zentrale in Moskau Genehmigungen, Marketing und den Ticketverkauf.

Flixbus-Verbindungen in Russland: Streckennetz noch unklar

Das stößt bei Weitem nicht bei allen Busunternehmen in Russland auf Begeisterung. Ilya Ekushevsky, Geschäftsführer vom russischen Unternehmen Busfor, warnt gegenüber der russischen Tageszeitung „Kommersant“​ vor „Dumpingpreisen“ und befürchtet das „Ende für viele kleinere Busunternehmen“, sollte Flixbus in Russland starten.

In den USA startete Flixbus im Mai 2018 mit Kampfpreisen ab 2,99 Dollar pro Fahrt. Ob es auch in Russland so billig wird, ist noch nicht bekannt.