Mindestens zehn Menschen sind am Wochenende in den Alpen durch Lawinen ums Leben gekommen. Fünf Tote gab es im Nordwesten Italiens, ein Mann wird immer noch vermisst.

Wintersportler beim Skifahren abseits der Pisten getötet

Im italienischen Skigebiet Courmayeur kehrten zwei Franzosen und zwei Briten nicht von ihrer Skitour abseits der Pisten zurück. Die Wintersportler wurden am gleichen Tag noch gesucht, konnten aber erst einen Tag später gefunden werden. Drei der Skifahrer sind tot, der vierte wird weiterhin vermisst, wie „Aosta Sera“ berichtet.

Zahlreiche Todesfälle bei Lawinen in den Alpen

In Bozen in der norditalienischen Provinz Südtirol ist ein 18-jähriger Wintersportler von einer Lawine überrolt worden. Ein Snowboarder erstickte in der Region Lombardei ebenfalls unter Schneemassen. Auch im französischen Savoyen kam ein Mensch bei einem Lawinenabgang ums Leben.

In dem Schweizer Kanton Bern wurden am Wochenende zwei Menschen von einer Lawine verschüttet. Eine Frau konnte lebend geborgen werden, ein Mann wurde bei dem Unglück getötet. Auch in Kärnten wurden zwei Menschen von einer Lawine begraben – einer der Männer überlebte.