In China beginnt das Jahr des Schweins: 5 versaute Trips für 2019

Jahr des Schweins in China: 5 versaute Trips für 2019

Frohes Neues! China feiert heute das Jahr des Schweins. Das steht für Glück und jede Menge Spaß. Warum also nicht auch auf Reisen ein wenig Schwein haben? Der reisereporter zeigt dir fünf „versaute“ Trips.

Nathalie Thanh Thuy Schwertner
Ein Ferkel läuft am Strand im Wasser.
2019 kannst du ganz im Zeichen des Schweins reisen. (Symbolfoto)

Foto: unsplash.com/forestsimon

1. Nur für feine Nasen: Trüffel-Reise in die Provence

Begieb dich auf die Suche nach den „schwarzen Diamanten“. Eines vorweg: Das berühmte Trüffelschwein ist mittlerweile Geschichte. Die gefräßigen Tiere kosten einfach selbst viel zu gern vom seltenen Pilz. Den Job haben speziell ausgebildete Hunde übernommen. 

Mit ein bisschen Glück kannst du dann aber doch einige wenige Schweine bei ihrer Trüffeljagd beobachten. Das geht im Norden der Provence, in Sorges, wo eine der hochwertigsten Trüffelsorten der Welt wächst: die schwarze Périgord-Trüffel. Diese versteckt sich zehn Zentimeter unter der Erde. 

Für den kleinen Geldbeutel ist eine Trüffel-Reise in die Provence sicher nichts, aber vielleicht kannst du dir von den grunzenden Spürnasen noch was abgucken. 

Mittlerweile erledigt oft der Hund anstelle des Schweins die Trüffelsuche.
Schnell sein: Ehe man sich versieht, landet sonst die kostbaren Trüffel im Schweineschlund. (Symbolfoto) Foto: unsplash.com/anniespratt

2. Schweine-Eltern für ein Wochenende

Hast du schon immer mal davon geträumt, mit einer Horde Schweine zu kuscheln? Das geht ganz in der Nähe von New York auf der Ross Mill Farm! Seit 1990 ist diese nämlich ein Paradies für die Borstentiere, die sich dort völlig frei bewegen. Eigentlich erforscht man hier unter anderem die Verhaltensweisen der Säuger.

Mittlerweile haben aber auch Tierliebhaber das „Zuhause der Schweine“ für sich entdeckt und dürfen sich im Elternsein üben. Denn ein Schwein als Haustier liegt voll im Trend! Keine Sorge, das Tierwohl steht natürlich an erster Stelle: Farmbesitzerin Susan ist erfahrene Schweinezüchterin und setzt sich für die Rettung der vierbeinigen Grunzer ein. Freiwillige werden übrigens auch immer gesucht. 

Weich gebettet trotz harter Borsten.
Weich gebettet trotz harter Borsten. Foto: imago/Westend61

3. Schweinisches Vergnügen auf den Bahamas

Längst kein Geheimtipp mehr, aber trotzdem immer noch saucool: schwimmende Schweine auf den Bahamas. Von Nassau oder den Exumas gelangst du mit dem Boot zur unbewohnten Insel Big Major Cay – na ja, fast unbewohnt! Denn hier lassen es sich die Schweine im kristallklaren Meer gut gehen. 

Wie die hier gelandet sind? Das weiß niemand so richtig. Vielleicht waren sie Schiffbrüchige? Oder wurden sie von Seemännern als Nahrungsquelle ausgesetzt? Wie auch immer, seit Social Media sind die planschenden Borstentiere ein absoluter Touri-Magnet. Fotos machen und beobachten ist voll okay, füttern und anfassen hingegen ein No-Go!

Woher die Schweine genau kommen, weiß niemand.
Einmalig auf den Bahamas: Schwimmen mit Schweinen. Foto: unsplash.com/jakobowens

4. In Prunk-Hotel sauwohl fühlen

Zugegeben – mehr als den Titel teilen die eindrucksvollen Unterkünfte der Hotelkette The Pig nicht mit ihren tierischen Namensvettern. An sechs Orten im Vereinigten Königreich kannst du dich dafür aber in vornehmem Stil sauwohl fühlen.

5. Das größte Schweinemuseum der Welt in Stuttgart

Wirklich kurios: das Schweinemuseum in Stuttgart. Von der Zoologie über Kunst bis hin zur Kultur: Auf drei Etagen und in 28 Themenwelten soll hier jeder Besucher auf das Schwein kommen. 

Ein bisschen makaber: Im ehemaligen und mittlerweile renovierten Schlachthaus kann im Anschluss vorzüglich geschlemmt werden – was hier auf dem Teller landet, ist ja wohl klar…

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