Es war die Überraschungsnachricht der Woche: Ryanair hat Laudamotion komplett übernommen. Eigentlich hatte Niki Lauda angekündigt, noch bis zum Jahr 2021 seine 25 Prozent behalten zu wollen.

Die Pläne für die österreichische Ryanair-Tochter sind ambitioniert: In diesem Jahr sollen die Passagierzahlen auf sechs Millionen steigen. Und Ryanair will auch bei weiteren Fluglinien einsteigen.

Ryanair will ein bis zwei kleinere Airlines kaufen

„Ich würde gern sehen, wie sich Ryanair als eine Gruppe von verschiedenen Airlines entwickelt. Wir werden Ryanair aus Irland haben, Laudamotion aus Österreich, Ryanair Sun in Polen“, so Chef Michael O’Leary. Dieses Prinzip werde es dem irischen Billigflieger erlauben, noch mehr Airlines zu übernehmen.

„Wir könnten ein bis zwei Fluggesellschaften hinzufügen. Nichts Großes, aber wenn sich kleine Möglichkeiten ergeben, so wie Laudamotion, dann könnten wir es tun“, sagt der Geschäftsführer. Konkrete Pläne nannte er aber noch nicht.