1. Biltong

Biltong essen die Namibier wie wir Chips. Das luftgetrocknete Fleisch ist eine Spezialität, gibt’s aus Eland-, Kudu-, Springbock- oder Rindfleisch. Das Fleisch wird in Streifen geschnitten und ein bis zwei Wochen luftgetrocknet. Seinen besonderen Geschmack erhält das Biltong zusätzlich durch eine Würzmischung, mit der es vor dem Trocknen eingerieben wird. 

Gutes Biltong bekommst du in Windhoek zum Beispiel bei Biltong & Bites. Dort kannst du dir im Trockenraum dein eigenes Stück Fleisch aussuchen, das dann kleingeschnitten wird. Je nach Trockendauer ist das Biltong eher „nass“ oder ganz durchgetrocknet. Wenn du Anfänger in Sachen namibische Küche bist, probier erst mal gut getrocknetes. Es gibt auch bereits fertig geschnittenes und besonders gewürztes Biltong, zum Beispiel mit den Geschmacksrichtungen Chili Bites, B.B.Q. oder Chakkalaka.

Ab auf die Waage: Biltong und Droëwors. Lecker!

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2. Boerewors

Die klassische Bratwurst in Namibia. Ein Muss bei einem namibischen Grillabend, einem Braai (afrikaans für Braten). Dazu gönn dir ein Savanna. Oder zwei. Boerewors ist schneckenförmig gekringelt, es gibt sie in verschiedenen Größen. Die Boerewors kommt ursprünglich aus Südafrika.

Und dort sind sie auf die Wurst ebenso stolz, wie die Deutschen auf ihr Bier: Die Zusammenstellung einer Boerewors ist seit 1990 gesetzlich in Südafrika geregelt.  

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3. Droëwors

Ebenfalls ein beliebter Snack in Namibia (Grundlage ist die Boerewors). Ist ein wenig vergleichbar mit Mettenden in Deutschland, Droëwors ist allerdings trockener und härter. Sie besteht aus Hackfleisch – Rind, Schwein und Wild – und ist kräftig gewürzt, unter anderem mit Koriander, Muskatnuss und Thymian.

4. Mopane-Raupen

Für diese Spezialität brauchst du schon etwas mehr Überwindung: Mopane-Raupen sind eine Spezialität in Namibia. In Namibia wird sie Omagungu genannt. Essen kannst du sie zum Beispiel im Xwama Cultural Village.

Dort werden die Raupen frittiert. Schmeckt tatsächlich ganz interessant, erinnert ein bisschen an Erdnuss-Flips. Und die Raupen sind nahrhaft: Sie enthalten 60 Prozent Protein und 15 Prozent Fett.  

5. Smiley – nichts für Zartbesaitete

Zartbesaitetere sollten schnell weiterscrollen. Denn, zugegeben, für dieses Gericht brauchst du Mut. Aber vielleicht traust du dich ja... Es ist gebackener Schafs- oder Ziegenkopf, der wie Mopane-Raupen zum Beispiel im Xwama in Windhoek im Ganzen serviert wird. Oft auch Smiley genannt. 

6. Oshiwambo-Hühnchen

Das traditionelle Oshiwambo-Hühnchen wird in Nambia samt Hühnerfüßen serviert. Meine namibische Freundin schwört drauf und liebt es, daran rumzuknabbern. Ich fand es eher zäh. Aber probier einfach selbst.

7. Mealie-Pap

Mealie-Pap ist ein Maisbrei, der in Namibia als Beilage serviert wird – mit viel Sauce! Ein Muss: Mit den Händen essen. Der Maisbrei ist so fest, dass du dir ein Stück abreißen kannst. Tunke es in Sauce und nimm am besten noch ein Stück Fleisch dazu. Alles zusammen in den Mund: Guuuut!!

Erfordert etwas Übung, aber nach ein paar Versuchen hast du es raus. Traditionell wird der Mealie-Pap in einem Bastkorb serviert.