Hätte die Maschine gar nicht erst starten dürfen? Bereits nach der Landung des Fluges von London-Heathrow in Boston hatten sich die Crewmitglieder über „starken giftigen Geruch“ in der Maschine beschwert. British-Airways-Ingenieure gaben aber nach einer Überprüfung grünes Licht für den Rückflug nach London

Doch der Flug BA212 nahm für zehn Flugbegleiter kein gutes Ende: Sie mussten ins Krankenhaus, nachdem sie in der Maschine offenbar giftige Gase eingeatmet hatten, berichtet die „Sun“. Nach einer Stunde und 41 Minuten in der Luft rief der Pilot einen Notfall aus.

Beißender Geruch im Flieger: British-Airways-Flugbegleiter ernsthaft erkrankt

Die Boeing 747 kehrte zurück nach Boston, wo die betroffenen Crewmitglieder untersucht wurden. Zwei von ihnen seien ernsthaft krank, doch die Airline teilte mit, es gebe keine Erklärung dafür. 

Ein Expertenteam habe die Maschine erneut untersucht, so eine Sprecherin von British Airways. Sie blieb drei Tage am Boden. Dann flog sie ohne Passagiere nach London und von dort sofort weiter nach New York.

British Airways: Enteisungsmittel ist schuld an Gestank im Flugzeug

Auf der Strecke Boston–London-Heathrow kam es offenbar schon häufiger zu Problemen mit der Kabinenluft, so die „Sun“. Auch am 21. Januar gingen einige Crewmitglieder vorsorglich ins Krankenhaus.

Die Airline vermutet, dass die Probleme nicht durch giftigen Rauch, sondern durch Enteisungsmittel verursacht werden. Diese werden bei Temperaturen von minus 15 Grad auf der Start-und-Lande-Bahn in Boston verwendet.