Da hatte jemand wirklich große Angst um seine Wertgegenstände: Nachdem ein 48-Jähriger sich in Zürich ein Sechserabteil im Nachtzug der ÖBB nach Hamburg gesichert hatte, verrammelte er die Tür mit einem Fahrradschloss.

So wollte er sicherstellen, dass kein Dieb unbemerkt zuschlagen konnte, während er auf der gut zwölfstündigen Nightjet-Fahrt schlummerte. Blöd nur, dass der Mann das Schloss am nächsten Morgen nicht mehr aufbekam. Er war gefangen in seinem „Hochsicherheitsabteil“.

Im Zugabteil gefangen: Polizei muss Fahrradschloss knacken

Der Fahrgast machte einen Zugbegleiter auf sich aufmerksam, der die Bundespolizei zu Hilfe rief. Nach 20 Minuten Wartezeit rückte eine Streife samt Bolzenschneider an und knackte das offensichtlich kaputte Fahrradschloss.

Welche wertvollen Gegenstände der Mann schützen wollte, konnte die Polizei nicht mitteilen.