Drei der größten Flughäfen in den USA, LaGuardia in New York, Philadelphia und Newark in New Jersey, kämpfen mit den Folgen des Shutdowns. Am Freitag waren Hunderte Flüge entweder deutlich verspätet oder wurden zu anderen Airports umgeleitet. 

Shutdown in USA hat Auswirkungen auf Flugverkehr

Der Grund dafür: Das Personal fehlt. Nachdem die Mitarbeiter der Flugsicherung nun seit 35 Tagen nicht bezahlt werden, haben viele sich krankschreiben lassen und sind zu Hause geblieben. 

„Wir haben vorhergesagt, dass man so ein komplexes System nicht so lange ohne die Unterstützung der Menschen betreiben kann, die zu Hause geblieben sind“, sagt Trish Gilbert, Vizepräsident der National Air Traffic Controllers Association, dem Sender „CNN“.

„Wir sind ohnehin bereits unterbesetzt. Und nun wurde der Stress für Fluglotsen und ihre persönlichen Umstände auch noch erhöht. Sie schlafen nachts nicht. Wir sind besorgt, dass sie nicht einsatzbereit sind.“

US-Präsident Donald Trump wurde über die Flugverspätungen informiert, so eine Sprecherin des Weißen Hauses. „Wir stehen in regelmäßigem Kontakt mit den Beamten des Verkehrsministeriums und der Bundesluftfahrtbehörde.“

Shutdown: Passagiere an Flughäfen müssen länger warten

Auch an anderen Flughäfen in den USA müssen sich Passagiere auf deutlich längere Wartezeiten einstellen, weil die Warteschlangen vor den Pass- und Sicherheitskontrollen aufgrund des Personalmangels länger werden.