Eigentlich sollte es ein 90-minütiger, entspannter Inlandsflug von Christchurch nach Invercargill werden. Doch extreme Winde machten die kurze Reise zum Horror-Flug für die Passagiere der Fluggesellschaft Air New Zealand. Jeder fünfte Fluggast musste sich an Bord übergeben.

Air New Zealand: Etliche Passagiere kotzen bei Turbulenzen im Flugzeug

Die ATR 72-600 hob am Mittwoch in Christchurch, Neuseeland, ab und geriet schon nach kurzer Zeit in heftige Turbulenzen. Mit bis zu 180 Kilometern pro Stunde traf der Wind von der Seite auf die Maschine, berichtet die australische Zeitung „The Sydney Morning Herald“.

Nur knappe zehn Minuten der gesamten Flugzeit habe das Flugzeug still in der Luft gelegen. Die restlichen 80 Minuten wackelte die Maschine heftig, rund 20 Prozent der Passagiere mussten sich während des Flugs übergeben, erzählt ein Fluggast.

Am Ziel in Invercargill warteten bereits Sanitäter auf die durchgschüttelten Reisenden. Air New Zealand will den Passagieren nun eine Entschädigung für das wackelige Erlebnis zahlen.