„Ich werde diesen Moment nie vergessen: Sein Kot war noch im Klo, ich konnte nicht entkommen“, eine Flugbegleiterin von Eva Air ist völlig traumatisiert von dem erniedrigenden Verhalten eines Passagiers.

Denn auf einem 14-stündigen Flug von Los Angeles nach Taipeh am vergangenen Donnerstag wurde sie gemeinsam mit ihren Kolleginnen gezwungen, einem Mann bei seinem großen Geschäft zu helfen. 

Passagier braucht Hilfe beim Toilettengang auf Langstreckenflug

Der Passagier soll mehr als 200 Kilogramm auf die Waage bringen und im Rollstuhl sitzen. Während des besagten Fluges saß er auf meheren Sitzen in der Economy Class, soll nach zwei Stunden Flugzeit aber darum gebeten haben, eine Toilette in der Business Class benutzen zu dürfen.

Drei Flugbegleiterinnen mussten ihm ins WC helfen. Danach ging das Drama aber erst richtig los.

Der Passagier verlangte, dass die Frauen ihm auch noch die Unterhose ausziehen sollten. Angeblich könne er das nicht selbst tun, da er gerade eine OP an seiner rechten Hand überstanden habe. 

Stewardess wischt Passagier den Hintern ab

Eine der Flugbegleiterinnen habe sich schließlich seinem Wunsch gebeugt. Als sie seinen Penis mit einer Decke verdecken wollte, soll er ihr Handgelenk weggeschlagen haben. Weil er angeblich Atemprobleme habe, wollte er außerdem, dass die WC-Tür geöffnet blieb, was die Stewardessen aber nicht zuließen. 

Nachdem der Mann sein Geschäft erledigt hatte, bat er, dass ihm jemand den Hintern abwischt. Weil sich der Passagier weigerte, die Toilette zu verlassen, sollte ihm niemand helfen, wurde er schließlich von einer der Frauen gestützt, während der Kabinenchef sein Hinterteil sauber wischte. Der Mann soll dabei gestöhnt haben und „tiefer, tiefer“ gesagt haben.

Ekelpassagier entpuppt sich als Wiederholungstäter

Der „CNN“ zufolge ist der Mann nicht das erste Mal negativ aufgefallen: Er soll schon mehrfach von den USA nach Taiwan geflogen sein. Auf einem dieser Flüge habe er im vergangenen Mai in seinen Sitz gekotet, weil die Crew seine Forderungen verweigert haben soll. Die Folge: Zehn Stunden ekelerregender Gestank in der Kabine.

Jetzt überlegt die Airline, dem Mann entweder ein Flugverbot zu erteilen oder vorzuschreiben, dass er auf Flügen begleitet werden muss. Die Flugbegleiterin will ihn wegen sexueller Belästigung anzeigen.