Wenn Verzweiflung in Dummheit umschlägt: Aus lauter Panik, bald seine Eltern sehen zu müssen, hat ein Student (23) bei der Billig-Airline Easyjet angerufen und mit einer Bombe an Bord des Fluges U24319 von Lyon nach Rennes gedroht. 

Seine Eltern befanden sich nämlich am vergangenen Freitag auf diesem Flug. Damit sie ihr Ziel nicht erreichten und ihn nicht besuchen konnten, hatte er mit seinem Anruf eine gefakte Bombendrohung übermittelt. 

Fake-Bombendrohung zwingt Easyjet-Flugzeug mit 160 Passagieren zur Umkehr

Die Folge: Die Maschine kehrte nach Lyon um und wurde bei der Landung von Polizei und Feuerwehr empfangen. Easyjet bestätigte den Vorfall gegenüber dem „Independent“. Die Passagiere hätten das Flugzeug normal verlassen und seien mit einer späteren Maschine nach Rennes geflogen worden.

Auch für den Student hat seine Aktion ernsthafte Konsequenzen: Er konnte als der Anrufer identifiziert werden, wurde in Untersuchungshaft gesteckt und muss am 21. Mai vor einen Richter treten. Wenn er verurteilt wird, könnte ihn eine Strafe von 75.000 Euro und bis zu fünf Jahre Haft erwarten.

Und die nächste Begegnung mit seinen Eltern wird für den 23-Jährigen jetzt wohl auch noch deutlich unangenehmer.