Versehentliche Einladung: Mann fliegt zu fremdem Junggesellenabschied

Dieser Typ flog zum Junggesellenabschied eines Fremden

Stell dir vor, du bekommst versehentlich eine Einladung zum Junggesellenabschied eines völlig Fremden am anderen Ende des Landes – und fliegst einfach hin! Genau das hat Will Novak aus Arizona getan.

Will (im Regenbogenanzug) und der Rest des Junggesellenabschieds sind im Skigebiet Okemo Mountain in Vermont angekommen.
Will (im Regenbogenanzug) und der Rest des Junggesellenabschieds sind im Skigebiet Okemo Mountain in Vermont angekommen.

Foto: twitter.com/OkemoMountain

Einmal quer durch die USA, 4.100 Kilometer, einen siebenstündigen Flug und zwei Stunden Zeitverschiebung – diese Reise hat Will Novak auf sich genommen, um ein Wochenende lang den Junggesellenabschied von Angelo zu feiern. Nur: Will und Angelo kennen sich gar nicht. Die Einladung zum Partywochenende hatte einen „falschen“ Will Novak erreicht.

Einfach höflich absagen? Kam für Will nicht infrage. Spontan schickte er eine Antwort an Angelos Freunde: „Ich kenne Angelo nicht. Ich bin Will Novak aus Arizona. Vermont scheint sehr weit entfernt zu sein, um zu dem Junggesellenabschied eines Typen zu reisen, den ich noch nie getroffen habe.“

Aus Versehen eingeladen: Will feiert mit völlig Fremden einen Junggesellenabschied

„Davon abgesehen: F***, ich bin dabei!“ Um das Geld für das Abenteuer zusammenzubekommen, hat Will eine Crowdfunding-Kampagne gestartet. Und nicht nur die 750 Dollar für Flüge, Skipass und Unterkunft hat er bekommen, sondern insgesamt bisher fast 4.400 Dollar. Das überschüssige Geld geht auf ein Sparbuch für das ungeborene Baby von Angelo und seiner zukünfigen Frau. 

Am vergangenen Wochenende war es so weit: Will Novak, Angelo und seine Freunde haben sich endlich persönlich kennengelernt. Will findet: „#AngelosBachelorParty ist das verrückteste, dass ich gemacht habe, seit ich im College mal 14 Pizzastücke hintereinander gegessen habe.“ 

Zwei Tage und Nächte haben die neuen Freunde bis zum frühen Morgen gefeiert, sind Ski gefahren und haben die Social-Media-Nutzer mit ihren Posts bestens unterhalten:

Wie in der Einladung gefordert, hat Will sich überlegt, „was Angelo tragen würde“ (mit der Hilfe seiner „echten“ Freunde) und das Ski-Wochenende in 80er-Jahre-Klamotten gerockt.

Auf den viralen Trend sind natürlich auch einige Unternehmen aufgesprungen: So durfte Will mit einem geliehenen Maserati zur Skihütte fahren, und die Männerrunde bekam Pallettenweise Bier zur Verfügung gestellt. 

Fest steht: Diesen Junggesellenabschied wird Angelo nie vergessen. Und der Rest der Crew vermutlich auch nicht.

Kommentare
Erhalte täglich Reisegeschichten, folge uns auf Facebook:
Zur
Startseite