Der Popocatépetl ist immer wieder aktiv, doch gestern Abend wurde die Lage bedrohlicher. Um 21.06 Uhr brach der Zwillingsvulkan im mexikanischen Hochland aus. Er schleuderte Vulkangestein und Asche in den Himmel. Die Explosion war deutlich zu hören, berichten Einwohner in den sozialen Netzwerken.

„Es rumpelt, wir hören lauten Donner“, twitterte Jorge Villasan. Die Rauchsäule stieg rund vier Kilometer empor, teilte der Zivilschutz des Bundesstaats Puebla am Dienstagabend (Ortszeit) mit.

Ausbruch des Vulkans Popocatépetl: Ascheregen geht nieder

In den umliegenden Städten ging Ascheregen nieder, die Aschewolke zog in nordöstliche Richtung in den Bundesstaat Puebla. Der Zivilschutz rief die Bevölkerung dazu auf, sich dem Popocatépetl nicht zu nähern, die Warnstufe wurde auf zwei festgelegt.

Der Gouverneur von Puebla, Guillermo Pacheco Pulido, twitterte ein Video, in dem eine Reihe von Empfehlungen aufgeführt sind. So sollen die Einwohner unter anderem die Evakuierungsrouten verinnerlichen.

Der mehr als 5.400 Meter hohe Popocatépetl liegt an der Grenze der Bundesstaaten México, Puebla und Morelos. Rund um den Vulkan gilt eine Sperrzone von zwölf Kilometern. Im Umkreis von 100 Kilometern leben rund 25 Millionen Menschen.