30 Millionen der goldenen Quallen lebten in dem See auf der Insel Koror in Palau. Doch im Jahr 2016 waren fast alle der Tiere verschwunden. Der See musste geschützt werden und wurde geschlossen. Doch die Population hat sich wieder erholt und Besucher dürfen wieder mit den Quallen schwimmen.

Strenge Auflagen für den Besuch am Quallensee in Palau

Momentan würden rund 630.000 goldene Quallen, genauer gesagt Medusen, in dem See leben, berichtet „CNN“. Zwar sei diese Zahl weit unter früheren Zahlen, doch Wissenschaftler und Naturforscher sind optimistisch, dass die Population der weichen Tierchen weiterhin wachsen werde.

So sieht der Quallensee aus der Luft aus.
So sieht der Quallensee aus der Luft aus. Foto: imago/OceanPhoto

Das könne aber nur geschehen, wenn der See in Zukunft, trotz der Öffnung für Touristen, geschützt werde. Denn die Massen an Schnorchlern haben neben dem Klimawandel dafür gesorgt, dass die Quallenpopulation so extrem schrumpfte.

Wenn du also einen Schnorchel-Trip dorthin planst, musst du auf ein paar Dinge achten. Bevor du das Gebiet rund um den See betrittst, musst du ab sofort sämtlichen Sand von deiner Kleidung und den Schuhen entfernen und deine Taschen entleeren. Damit soll verhindert werden, dass fremde Arten in das empfindliche Ökosystem eindringen. 

Wenn du dann auch noch mit den schwebenden Tieren schwimmen gehen möchtest, darfst du das ausschließlich mit einem Guide tun.

Während des Schwimmens solltest du dich außerdem nur sehr langsam bewegen, denn die harmlosen Quallen seien besonders empfindlich. Das Gerätetauchen sei komplett untersagt.