In S7-Flugzeug: Passagiere fesseln betrunkenen Pöbel-Passagier!

Whisky-Exzess: Passagiere fesseln Pöbel-Passagier!

Ein betrunkener Passagier war im Flugzeug so sehr ausgerastet, dass seine Mitreisenden drastische Maßnahmen ergriffen: Mit Gürteln und Klebeband fesselten sie den 26-Jährigen an Händen und Füßen.

Der betrunkene Pöbelpassagier wurde von den anderen Fluggästen gefesselt.
Der betrunkene Pöbelpassagier wurde von den anderen Fluggästen gefesselt.

Foto: instagram/macpava (Montage)

Erst hat er sich mit Whisky betrunken und dann andere Mitreisende angepöbelt: Dieser 26-jährige Passagier der russischen Airline S7 wäre ein aussichtsreicher Kandidat auf den Titel „schlimmster Mitreisender des Jahres“.

Drei Stunden nach dem Start des Fluges 582 von Bangkok nach Nowosibirsk hat der Mann die anderen Fluggäste genervt – und eingeschüchtert. Sogar die Flugbegleiter wurden mit dem Pöbelpassagier nicht fertig.

Pöbelpassagier terrorisiert Fluggäste auf S7-Flug

Die Situation eskalierte am Dienstag so sehr, dass der Pilot ankündigte, in China oder in der Mongolei eine Zwischenlandung einzulegen. Dann sollte der Krawallpassagier aus dem Flugzeug entfernt werden. Darauf hatten die Passagiere aber offenbar keine Lust und kümmerten sich selbst um den Störenfried.

Blogger Pavel M. war ebenfalls an Bord der Maschine. Auf Instagram schildert er, was genau passiert ist: Nachdem einige Fluggäste den Mann auf den Boden gedrückt hatten, fesselten sie seine Hand- und Fußgelenke mit Gürteln und Paketband hinter seinem Rücken.

Dabei sei der Randalierer „ein bisschen verletzt“ worden. Ein Arzt, der ebenfalls als Passagier an Bord war, habe sich aber um ihn gekümmert.

Randalierender Fluggast von Polizei abgeführt

So in Schach gehalten, soll der Passagier die verbleibenden vier Flugstunden verbracht haben – bewacht von einer Flugbegleiterin und dem Arzt.

Ein Sprecher der Airline bestätigte den Vorfall. Dem britischen „Mirror“ sagte er, der Mann sei nach der Landung in Nowosibirsk von der Flughafenpolizei abgeführt worden. Für seinen Ausraster muss er nun wohl eine Strafe zahlen.

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