Ein Passagier auf dem Weg nach Israel wurde in Berlin mit einer lebenden Schlange in der Hose erwischt. Der 43-Jährige wurde entlarvt, weil den Sicherheitsmitarbeitern auffiel, „dass er etwas in seiner Hose mitführte, das dort nicht hingehörte“. So schreibt es das Hauptzollamt Potsdam. 

Vor Bundespolizisten und Zollmitarbeitern musste der Mann in einem „separaten Bereich“ den Inhalt seiner Hose „offenbaren“.

Das sind nicht 20 Zentimeter: Passagier hat Schlange in der Hose

Und was für eine Offenbarung das war: Der Mann holte eine lebende Schlange aus seiner Hose! Das 40 Zentimeter lange Tier hatte er in einem Sack im Hosenbund versteckt. 

Ein Stoffbeutel mit einer lebendigen Schlange wurde am Flughafen Berlin-Schönefeld gefunden.
In diesem Säckchen trug der Mann die Schlange in seinem Hosenbund. Foto: Hauptzollamt Potsdam

Für die Boa hatte der „Schlangenbeschwörer“ nicht die nötigen Dokumente parat. Jetzt muss er für seine dicke Hose ein Bußgeld blechen. Wer Boas in die EU ein- oder von dort ausführen möchte, braucht nämlich die schriftliche Genehmigung einer Artenschutzbehörde.

Der Vorfall geschah bereits an Heiligabend, wurde aber erst jetzt vom Hauptzollamt als „kuriosester Fund des Jahres 2018“ veröffentlicht.

Und die Schlange? Die ist aktuell in einer Reptilien-Auffangstation in Brandenburg.