Die Britin Elaine Wishart wollte in einem Fünf-Sterne-Hotel auf den Kapverden einen Luxusurlaub verbringen – dafür zahlte sie umgerechnet etwa 3.370 Euro. Doch der Traum wurde zum Albtraum. Denn Wishart wurde von Bettwanzen gebissen, ihre Arme waren übersät mit Wunden, die sich entzündeten. 

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Von Bettwanzen zerstochen: Tui prüft den Fall noch

Wishart war bereits im November 2017 mit ihrem Partner dort – der Vorfall ist aber erst jetzt bekannt geworden, weil sie nach eigener Aussage noch immer keine Entschädigung vom Reiseveranstalter Tui bekommen hat. Eine Sprecherin der Unternehmenskommunikation des Unternehmens sagte dem reisereporter: „Es tut uns sehr leid, was Frau Wishart in ihrem Urlaub erlebt hat.“ 

Der Fall werde derzeit untersucht, man sei mit der Betroffenen in direktem Kontakt. Weiter erklärt Tui, alle Hotels regelmäßig zu überprüfen – im Hinblick auf Gesundheit, Sicherheit und Hygiene. 

Antibiotika und Kortison statt Sonne und Pool

Auch Wishart erklärt, dass die Standards im Hotel absolut in Ordnung gewesen seien. Die Bettwanzen, so befürchte sie, seien in einem Sofa des Zimmers gewesen. Von dort habe sie Kissen mit ins Bett genommen und mit den Armen darauf geschlafen, bis sie wegen eines seltsamen Gefühls aufgewacht sei. 

Die Stiche seien sehr schmerzhaft gewesen, zudem hätten sie sich entzündet. Ein Arzt verordnete der Patientin Antibiotika und Kortison. Wegen der Einnahme durfte Wishart weder in die Sonne noch Alkohol trinken.