Sie fordern hohe Summen vom Reiseveranstalter, weil Essen oder Hygienemängel im Urlaubshotel sie angeblich krank gemacht haben sollen: Viele britische Urlauber schwindeln, um Entschädigungen zu kassieren. 

Aber: Längst nicht alle kommen mit der Durchfallmasche durch. Im neusten Fall befand ein Gericht in Cardiff, Wales, die Anschuldigungen eines Tui-Urlaubers als „grundlegend unehrlich“. Anstatt zu kassieren, muss er jetzt umgerechnet fast 21.150 Euro Strafe zahlen.

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Kein Brechdurchfall: Tui-Urlauber wegen Betrugs verurteilt

Der Waliser hat sich beim Schwindeln nicht allzu clever angestellt: Der Betrug ist aufgeflogen, weil er aus dem Urlaub auf den Kapverden Fotos auf Facebook gepostet hat. Auf diesen zu sehen: Ein kerngesunder Mann, der sich gern Bier genehmigte und vom Essen im chinesischen Restaurant schwärmte.

Trotzdem beschwerte sich der 40-Jährige nach der Reise bei Tui: Er sei in dem Fünf-Sterne-Hotel Riu Touareg in Boa Vista krank geworden und habe unter Brechdurchfall, Krämpfen und Fieber gelitten, angeblich wegen Hygienemängeln und schlechtem Hotelessen. 

Dass seine Posts den Betrüger entlarvt haben, freut natürlich den Reiseveranstalter Tui. Ein Sprecher sagte gegenüber dem britischen „Mirror“: „Wir tun nach wie vor alles in unserer Macht stehende, um gefakte Krankheitsfälle zu stoppen.“