Thailand: Tropensturm „Pabuk“ bedroht Urlaubsinseln

„Pabuk“: Thailand erwartet heftigen Tropensturm

Beliebte Touristen-Hotspots wie Krabi, Ko Samui, und Ko Phangan wappnen sich für den heranziehenden Tropensturm „Pabuk“. Er soll starken Wind, kräftigen Regen und Überschwemmungen nach Thailand bringen.

Blick vom John-Suwan-Aussichtspunkt auf die grün bewachsenen Hügel von Ko Tao in Thailand.
In der Nacht zu Freitag soll der Sturm auf Ko Tao und die Nachbarinseln treffen. (Symbolfoto)

Foto: imago/Aurora Photos/David Santiago Garcia

Obwohl die thailändische Regierung keinen Evakuierungsbefehl gegeben hat, sind bereits Zehntausende Urlauber von den Inseln im Süden von Thailand aufs Festland geflüchtet. Sie fürchten Sturm, Starkregen und bis zu fünf Meter hohe Wellen, die „Pabuk“ nach Ko Tao, Ko Samui und auf die anderen südthailändischen Inseln bringen soll.

Thailand-Urlauber fliehen vor drohendem Tropensturm

Seit den Neujahrspartys sollen bereits 30.000 bis 50.000 Urlauber die Inseln verlassen haben. Für Touristen, die sich entscheiden, auf den Inseln zu bleiben und dort dem Sturm zu trotzen, bereiten die Behörden Schutzräume und Notunterkünfte vor.

Derzeit rast der Tropensturm mit Windgeschwindigkeiten von rund 75 Kilometern pro Stunde auf Thailand zu. Die meteorologische Regierungsabteilung informierte am Donnerstagabend, der Sturm befinde sich etwa 450 Kilometer südöstlich der Provinz Nakhon Si Thammarat. Urlauber sollen in den kommenden Tagen die Empfehlungen der Regierung beachten. 

Erste Ausläufer bringen bereits teils starken Regen: 

Bangkok Airways hat alle Flüge nach Koh Samui abgesagt

Am morgigen Freitag wird die Fluggesellschaft Bangkok Airways nicht nach Ko Samui fliegen. Wie die „Bangkok Post“ berichtet, wurden alle Flüge für den Tag abgesagt. Betroffene Passagiere können ihren Flug kostenlos umbuchen.

Die Fähren von den Inseln Ko Samui und Ko Phangan zum Festland fallen von Donnerstagabend bis mindestens Samstag ebenfalls aus. Für diesen Zeitraum wird „Pabuk“ Thailand in Atem halten.

Tropensturm „Pabuk“ bedroht südliche Regionen von Thailand und Myanmar

Im weiteren Verlauf soll der Tropensturm „Pabuk“ weiter in Richtung Festland ziehen und dort auf Urlaubsorte wie Phuket und Krabi treffen, berichtet der „Guardian“. „Pabuk“ ist der erste Tropensturm seit 30 Jahren, der Thailand außerhalb der Monsunsaison heimsucht.

Am gestrigen Mittwoch kam ein Urlauber aus Russland beim Schwimmen auf Ko Samui ums Leben. Medienberichten zufolge wollte er sein Kind retten, das trotz der starken Strömung ins Meer gegangen war. Das Kind überlebte, der 56-jährige Vater wurde gegen Felsen geschleudert, verlor das Bewusstsein und ertrank.

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