Wenn ein Ort auf der Welt die Bezeichnung „Winterwunderland“ verdient hat, dann Harbin. Noch nie gehört? Die Hauptstadt von Chinas nördlichster Provinz trägt auch den Spitznamen „Eisstadt“. Das liegt unter anderem daran, dass dort jährlich ein riesiger Freizeitpark entsteht – komplett aus Schnee und Eis.

Auf über 60 Hektar (das entspricht 84 Fußballfeldern) können Besucher zwischen gefrorenen Nachbildungen des Kolosseums, des chinesischen Kaiserpalasts und der Kathedrale von Mailand flanieren. Die meterhohen Eisbauten werden von innen beleuchtet und strahlen bunt in die Winternacht. 

Eine Traumlandschaft aus Schnee und Eis

Mit einem Feuerwerk vor eisiger Kulisse wurde das diesjährige Festival am 5. Januar eröffnet. Zu den Höhepunkten zählen 2020 eine Massenhochzeit, Eisschwimmen und Fußball auf dem Eis. Weniger Abenteuerlustige können auch einfach Ski fahren oder Schlittschuh laufen. Und natürlich die beliebten Skulpturen aus Schnee und Eis bewundern:

Rund 220.000 Kubikmeter Eis bilden die Grundlage für die zahlreichen Skulpturen und Bauten. Die glasklaren Eisblöcke stammen aus dem Fluss Songhua, der durch Harbin fließt, berichtet „CNN“.

So kommst du zum Eiskunstfestival

Der Eintritt in die Eis-Schnee-Welt kostet für Erwachsene umgerechnet rund 42 Euro, für Kinder, Senioren und Studenten rund 25 Euro. Einige Höhepunkte wie etwa 2.019 Schneemänner am Ufer des Flusses Songhua kannst du sogar kostenlos besuchen.

Mit dem Flugzeug erreichst du Harbin beispielsweise ab Amsterdam mit einem Zwischenstopp in Peking. Das Festival endet am 25. Februar.