Thailand: Backpackerin (24) bricht sich in Pool das Genick

Thailand: Backpackerin bricht sich in Pool das Genick

Nur eine Woche nach Beginn ihrer Weltreise hat sich die Britin Sophie W. (24) beim Kopfsprung in einen Pool das Genick gebrochen. Jetzt steckt sie in Thailand fest, weil sie sich den Rückflug nicht leisten kann.

Sophie W. im Krankenhausbett in Thailand.
Dank der Unterstützung und Spenden von zahlreichen Fremden kann Sophie wieder lächeln – und hoffen, dass sie bald nach Hause kommt.

Foto: gofundme.com

Diese Reise ist ihr Lebenstraum gewesen: Sechs Monate lang wollte Sophie W. mit dem Rucksack durch Asien reisen. Doch nur wenige Tage nach ihrer Ankunft in Thailand brach sie sich das Genick. 

Ein anderer Urlauber rettete sie aus dem Pool und damit vor dem Ertrinken, denn: Sophie konnte bis auf einen stechenden Schmerz im Nacken ihren Körper nicht mehr spüren. Später erhält sie die Diagnose, dass sie sich zwei Halswirbel gebrochen hat.

Tragisches Weltreiseende nach nur einer Woche

Ihre Eltern sind sofort nach Thailand geflogen, um bei Sophie in der Spezialklinik zu sein, in der sie seit ihrem Unfall zweimal operiert wurde. Auch, wenn sie seither Fortschritte macht, wieder einen Arm bewegen und selbstständig atmen kann: Sie spürt ihre Beine noch immer nicht wieder.

Und: Es ist unklar, ob sie jemals wieder wird laufen können. Trotz der dramatischen Situation, in der sich Sophie und ihre Familie derzeit befinden, will die Versicherung nicht für die medizinschen Kosten und den Rücktransport nach England aufkommen. 

Wie „iNews“ berichtet, ist die Auslandskrankenversicherung der Ansicht, Sophies Verletzung sei durch „leichtsinniges Verhalten“ entstanden. 

Familie sammelt Spenden für Rückflug gelähmter Backpackerin

Sophies Familie kann sich die mehr als 60.000 Pfund (umgerechnet fast 67.000 Euro) für die Operationen und den Rückflug mit einem Arzt und zwei Krankenschwestern an Bord allerdings nicht leisten. Deshalb hat sie ein Crowdfunding-Projekt ins Leben gerufen.

Fast die Hälfte der Kosten sind in den ersten fünf Tagen bereits gesammelt worden. Sophie selbst ist „überwältigt“ von der Großzügigkeit und kann es kaum erwarten, bald nach Hause zu kommen.

Vielleicht klappt es ja sogar noch rechtzeitig zu Weihnachten.

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