Sexspielzeug im Gepäck: 5 Tipps für das Verreisen mit Lovetoys

5 Tipps fürs Reisen mit Sexspielzeug im Gepäck

Was musst du beachten, wenn du deine liebsten Lustbringer mit auf Reisen nehmen möchtest? 5 Tipps, wie du mit Sexspielzeug ohne Probleme durch die Sicherheitskontrolle und ins Reiseland kommst. 

Doppeltes Vergnügen: Mit dem Dildo in den Strandurlaub. (Symbolfoto)
Doppeltes Vergnügen: Mit dem Dildo in den Strandurlaub. (Symbolfoto)

Foto: imago images/Steinach

1. Recherche ist alles

Bevor du darüber nachdenkst, wie und wo du dein Sexspielzeug am besten verstaust, musst du den Gesetzes-Check machen. Es gibt Länder, in denen Lovetoys als pornografisches Material eingestuft werden. Hier gilt: Das Sexspielzeug muss zu Hause bleiben. Prüfe daher immer auf der Seite des Auswärtige Amtes, was du – Achtung, Wortwitz! – einführen darfst.

Ein Risiko solltest du gerade in sehr religiösen Ländern nicht eingehen, da du im schlimmsten Fall erst gar nicht einreisen darfst, wenn du die Moral verletzt. Länder, bei denen du besonders vorsichtig sein musst, sind zum Beispiel Thailand, Vietnam, Indien, Malaysia, Malediven, Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate.

2. Auf den Inhalt kommt es an

Sexspielzeug ist nicht gleich Sexspielzeug: Auf Reisen kommt es bei den kleinen Lustbringern vor allem auf den Inhalt an, soll heißen: Batterie beziehungsweise Akku. Ein Vibrator mit einer wiederaufladbaren Batterie beispielsweise muss in jedem Fall im Handgepäck transportiert werden.

Darin sind nämlich meist Lithium-Akkus verbaut, die sich bei Reibung oder Beschädigung selbst entzünden könnten, daher darf man diese niemals im aufgegebenen Koffer transportieren.

3. Batterien und Gerät trennen

Alkali-Mangan-Batterien dürfen bei vielen Airlines nicht im Aufgabegepäck transportiert werden. Deshalb macht es Sinn, das Gerät und die Batterien voneinander zu trennen. Allein der Gedanke, dass ein Vibrator im aufgegebenen Koffer plötzlich losgehen könnte, sollte eine Warnung sein.

Daher gilt: Batterien aus dem Gerät nehmen und im Handgepäck transportieren, das „nackte“ Gerät darf indes in den Koffer – sofern nicht Punkt zwei zutrifft und ein Akku vorhanden ist. Wichtig: Vorab recherchieren, ob es bei der Airline ein Limit gibt bezüglich der zu transportierenden Batterien!

4. Auf die Größe kommt es an

Lovetoys, die ohne Akku oder Batterien arbeiten, kannst du bedenkenlos im Aufgabegepäck transportieren. Das ist sogar die sicherere Lösung. Denn ist ein Dildo zu groß, kann es zu unangenehmen Überraschungen beim Sicherheitscheck am Flughafen führen: Beim Durchleuchten kann die Form nämlich easy für eine Waffe gehalten werden – ab etwa einer Größe von 16 Zentimetern.

Die folgende Befragung und Durchsuchung willst du dir vermutlich ersparen. Generell gilt: Nicht lügen! Wirst du auf den Inhalt deiner Tasche angesprochen, sag in jedem Fall die Wahrheit.

5. Flüssigkeiten im Zip-Beutel verstauen

Wer fürs prickelnde Vergnügen neben Lovetoys auch Gleitgel mit auf Reisen nehmen möchte, muss die klassischen Handgepäckbestimmungen bezüglich Flüssigkeiten beachten: Alles, was mehr als 100 Mililiter enthält, muss ins Aufgabegepäck, alles andere darf in einem durchsichtigen Beutel mit an Bord.

Apropos: Du solltest generell alles, was mit Sextoys zu tun hat, in transparenten Beuteln verstauen. Schließlich möchtest du nicht, dass die Security Vibrator und Co. berührt.

Kommentare
Erhalte täglich Reisegeschichten, folge uns auf Facebook:
Zur
Startseite