Sie wollten 9 Kilo Koks schmuggeln: Rentner auf Kreuzfahrt verhaftet

Zwei Rentner auf Kreuzfahrt verhaftet – mit Koks

Sie fügten sich perfekt in die Masse der Passagiere ein – trotzdem wurde ein älteres Paar als Drogenkuriere entlarvt und von Polizisten in Lissabon festgenommen. Im Gepäck hatten sie neun Kilo Kokain.

Das Kreuzfahrtschiff „Marco Polo“ fährt in den Terminal ein.
Das Kreuzfahrtschiff befand sich auf dem Rückweg aus der Karibik nach England.

Foto: imago/Bluegreen Pictures/Graham Brazendale

Das ist auch mal eine Art von „Schnee“ zu Weihnachten: Die Kriminalpolizei von Lissabon hat ein britisches Paar (70 und 72 Jahre) verhaftet. In der Kreuzfahrtkabine der beiden entdeckten die Beamten insgesamt neun Kilogramm Kokain, die in Koffern mit doppelten Böden versteckt waren.

Direkt nach dem Anlegen am Kreuzfahrtterminal von Lissabon gingen die Beamten an Bord. Ein Sprecher erklärte gegenüber der „Sun“, die Beamten seien mit einem Durchsuchungsbefehl an Bord gegangen und hätten genau gewusst, nach wem sie suchten.

Kreuzfahrtpassagiere schmuggeln Drogen aus der Karibik nach Europa

Andernfalls wäre es vermutlich schwer gewesen, die Drogenkuriere zu überführen: „Das Paar war sehr unauffällig und fügte sich gut ein, weil die meisten anderen Passagiere auf dem Schiff Ältere waren.“ Insgesamt wollten die beiden Drogen im Wert von umgerechnet rund 2,2 Millionen Euro schmuggeln.

Es sei nicht sicher, wo in Europa die Kuriere die Drogen an Land bringen sollten. Die Polizei geht aber davon aus, dass sie das Kokain auf einer Karibikinsel überreicht bekommen haben.

Die Karibikkreuzfahrt auf der „Marco Polo“, auf der die beiden Verbrecher unterwegs waren, sollte insgesamt 33 Nächte dauern und hatte London am 5. November mit 610 Passagieren an Bord verlassen.

Nun kehrt das Schiff mit zwei Passagieren weniger nach England zurück.

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