5 Tipps fürs Oktoberfest: So kommst du ins Zelt | reisereporter.de

5 Tipps fürs Oktoberfest: So kommst du ins Zelt

„Wegen Überfüllung“ geschlossen – dieser Schriftzug hängt auf der Münchener Wiesn über vielen Zelten, besonders am Wochenende. Hier sind 5 Tipps, wie du auf dem Oktoberfest trotzdem ins Zelt kommst.

Wer auf dem Oktoberfest ins Zelt kommen möchte, muss vor allem eins sein: freundlich.
Wer auf dem Oktoberfest ins Zelt kommen möchte, muss vor allem eins sein: freundlich.

Foto: imago images/Michael Westermann

1. Der Zeitpunkt

Am Wochenende geht auf dem Oktoberfest in München nichts. Gar nichts. Die Zelte sind ab dem Morgen dicht, viele warten schon ab sechs Uhr in der Früh, um einen Platz zu ergattern. Donnerstag, Freitag und Samstag sind die stärksten Tage.

Besser am Sonntagabend gehen, oder von montags bis mittwochs. Dort ist der Zulauf auf das Oktoberfest nicht so stark. Außerdem gilt: Wer am frühen Mittag kommt, hat bessere Chancen als am Nachmittag.

2. Das Zelt

Klar, am liebsten ins Käfers, Hofbräuzelt oder ins Schützenfestzelt. Doch das wollen eben alle. Besser: Mittags ins Weinzelt, da geht meistens etwas. Auch im Armbrustschützenfestzelt, der Ochsenbraterei, bei Augustiner und im Marstall findest du mit etwas Glück einen Ordner, der dich reinlässt.

Auf jeden Fall solltest du auch bei den kleinen Zelten mal anfragen. In den Hendl-Bratereien und Würschtl-Buden gibt es oft noch ein freies Eck.

3. Der Eingang

Wer vor dem Haupteingang steht, hat keine Chance. Hier bewachen die Ordner lediglich den Eingang. Öffnen werden sie die Tür aber nicht. Genau das Gleiche gilt für den rückwärtigen Eingang. Anders an den Seiten: Zwar musst du dich etwas durch den Biergarten mogeln, aber hier ist viel weniger los.

Und wenn gar nichts geht: Bei einem Münchnerischen Altweibersommer schmeckt die Maß im Biergarten sowieso viel besser als im stickigen Zelt.

4. Das Lächeln

Viele Besucher versuchen die Ordner mit Geld zu bestechen. 50 Euro aufwärts. Helfen tut’s nicht, es gibt nur jede Menge Ärger. Auch der Satz: „Meine Freunde sind schon drin und haben das Reservierungsbändchen für mich“ – bringt nichts.

Die Sicherheitsleute haben garantiert jede Ausrede schon gehört. Am besten funktioniert ein Lächeln kombiniert mit einer Portion Geduld. Höflich fragen, warten und nicht betrunken sein. Das erweicht das Ordner-Herz am ehesten.

5. Der Geheimtipp

Unter Münchnern gilt der letzte Abend des Oktoberfests als Geheimtipp. Während in den ersten Tagen und am Wochenende auf der Festwiese kaum ein Durchkommen ist, ist es am letzten Abend ruhiger.

Um 22 Uhr verabschieden sich die Wirte mit ihren Kapellen von den Gästen, in vielen Zelten werden Wunderkerzen verteilt. Bei diesem sogenannten „Zapfenstreich" wird oft die Bayernhymne gespielt.  

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