Sechs Monate lang war das Betreten der Insel Boracay für Touristen verboten. Denn die Insel war verschmutzt – und zwar so sehr, dass Präsident Rodrigo Duterte sie als „Kloake“ bezeichnete. Seit Ende Oktober ist die Insel wieder für Urlauber geöffnet, allerdings mit vielen Einschränkungen. Verboten sind unter anderem Strandpartys, Rauchen und Lagerfeuer am Strand, Tauchen und andere Wassersportarten.

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Boracay: Urlauber müssen einen Eid ablegen

Urlauber müssen jetzt vor dem Betreten der Insel einen Eid ablegen und unterzeichnen. Darin verpflichten sie sich, Verantwortung für die Sauberkeit von Boracay zu übernehmen und die neuen Regeln zu befolgen.

Wortwörtlich steht auf dem Zettel, dass man verspreche, „den feinen weißen Sand von Boracay und das klare, unberührte Wasser zu erhalten, indem man weder Alkohol trinkt noch am Strand raucht“. Außerdem werden Touristen daran erinnert, Abfall ordnungsgemäß zu entsorgen und die Tierwelt zu schützen. 

Urlauber halten sich nicht an Regeln auf Boracay

Doch nicht alle Urlauber halten sich an die Regeln, berichtet das „Philippinen Magazin“. Tourismusministerin Bernadette Romulo-Puyat sagte, es hätten Partys mit lauter Musik und Alkoholkonsum stattgefunden, die Gäste hätten geraucht. Die Betroffenen sollen nun strafrechtlich verfolgt werden.