Mit 140 Kilometern pro Stunde traf „Yutu“ am frühen Morgen in der Region Isabela im Norden von Luzon auf Land. Zwölf Millionen Menschen leben in den Regionen auf der größten Insel der Philippinen, die der Sturm durchqueren soll. 10.000 Menschen wurden evakuiert. 

„Yutu“ hat bereits auf den zu den USA gehörenden Nördlichen Marianen östlich der Philippinen für schwere Schäden gesorgt. Er zerstörte Häuser und sorgte für Stromausfälle. Eine Frau starb in einem verlassenen Gebäude, in dem sie Schutz gesucht hatte, berichtet das amerikanische Magazin „Time“.

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 Der Manila International Airport streicht Flüge wegen Taifun „Yutu“

Der vorhergesagte Weg des Taifuns über die Philippinen ähnelt dem von Supertaifun „Mangkhut“, der dort Mitte September mindestens 82 Menschen tötete und für Ernteschäden im Wert von etwa 500 Millionen US-Dollar (etwa 440 Millionen Euro) sorgte.

„Yutu“ wurde vom Supertaifun auf einen Taifun herabgestuft, bevor er um 4 Uhr (Ortszeit) auf Land traf. In sieben Provinzen ist die dritthöchste Taifunwarnstufe in Kraft. In mehr als zwölf anderen Regionen, zu denen auch die Hauptstadt Manila gehört, gelten niedrigere Sturmwarnungen, berichtet die Nachrichtenseite „Bloomberg“.

Der Flughafen in Manila informiert auf Facebook über Flugstreichungen wegen des Taifuns: 

„Yutu“ soll weiter in Richtung der bergigen Region Benguet ziehen und die Philippinen am heutigen Abend über die Küstenregion La Union verlassen. Das Wetterbüro der Philippinen warnt dort und in Pangasinan vor Sturmfluten von bis zu drei Metern Höhe. Ende der Woche soll „Yutu“ nördlich von Hongkong in China auf Land treffen.