7.700 Angestellte der größten Hotelgruppe der Welt streiken seit Dienstag in Boston, Detroit, Oakland, San Diego, San Francisco, San Jose und in zwei Städten auf Hawaii. Sie wollen höhere Löhne, neue Regelungen, die sie vor sexueller Belästigung schützen, und Schutz davor, durch neue Technologien ersetzt zu werden.

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Die streikenden Marriott-Arbeiter fordern höhere Löhne 

„Heute streiken 7.700 Mitarbeiter von Marriott-Hotels in acht Touristenregionen in ganz Amerika, um die Hotelindustrie zu verändern und zu fordern, dass ein Job genug ist, um ihre Familien zu ernähren“, teilte D. Taylor, der Präsident der Gewerkschaft Unite Here, die die Streikenden unterstützt, mit.

Die Gewerkschaft habe sieben Monate lang mit Marriott verhandelt, nachdem die Verträge der Mitarbeiter ausgelaufen waren. Sie habe den Streik schon vor Wochen autorisiert und wäre danach wieder in Verhandlungen mit der Hotelkette eingestiegen. 

Die Marriott-Mitarbeiter streiken weiter, bis sie Erfolg haben

Marriott aber sei nicht bereit den Mitarbeitern in den zentralen Punkten entgegenzukommen. Deshalb würden die Arbeiter weiter streiken, bis sie Erfolg haben. Es könnten auch noch weitere Streiks in anderen Städten hinzukommen. Marriott teilte mit, dass alle Hotels geöffnet blieben. 

„Wir respektieren das Recht unserer Mitarbeiter an diesem Streik teilzunehmen, wir begrüßen aber auch jeden Mitarbeiter, der sich dazu entscheidet weiterzuarbeiten“, teilte die Hotelkette laut dem amerikanischen Nachrichtensender „CBS News“ mit.