Ryanair schließt seinen Standort in Bremen. Das teilte die irische Airline am heutigen Montag mit. Zudem zieht sie Flugzeuge aus Düsseldorf ab. Auch ihr Standort in Eindhoven in den Niederlanden soll schließen. Die meisten Verbindungen vom Standort Bremen aus sollen aber weiterhin durchgeführt werden, allerdings mit Flugzeugen, die nicht in Deutschland stationiert sind.

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Streiks bei Ryanair schuld an den Kürzungen

Ähnliches gilt für Eindhoven. In Düsseldorf sollen die meisten Verbindungen mit den drei am Standort verbleibenden Fliegern weiter durchgeführt werden. Fluggäste, die von Streichungen betroffen sind, seien bereits informiert, teilt die Airline mit. Sie werden auf andere Flüge umgebucht oder bekommen ihr Geld zurück.   

Als Grund für die Streichungen nennt Ryanair unter anderem die Streiks der Piloten und Flugbegleiter in den vergangenen Wochen. Die Airline musste ihre Gewinnprognose für das laufende Jahr von 1,25 bis 1,35 Milliarden Euro auf 1,1 bis 1,2 Milliarden Euro senken.

Ryanair kürzt den Winterflugplan wegen sinkender Buchungen

Schuld an der verschlechterten Gewinnprognose seien neben angestiegenen Kerosinpreisen die Piloten- und Flugbegleiterstreiks in Deutschland, Holland, Belgien, Spanien und Portugal im September, so die Airline. Die Streiks hätten einen verringerten Flugverkehr und geringere Ticketverkäufe im vergangenen Monat zur Folge gehabt.

Zudem habe die Airline durch die Streiks das Vertrauen ihrer Kunden verloren und damit Buchungen in den Herbstferien und über Weihnachten eingebüßt. Wie auch andere europäische Airlines habe man daher beschlossen, den Winterflugplan zu kürzen, so Ryanair.