Es sind Aufnahmen, die faszinieren – und, angesichts der schieren Naturgewalt von „Trami“, Angst machen vor dem, was in den kommenden Tagen auf Taiwan und Japan zukommt. 

Aufgenommen wurden die Fotos von dem deutschen Astronauten Alexander Gerst, der derzeit auf der Raumstation ISS ist. Auf Twitter beschreibt Gerst das Auge des Supertaifuns „Trami“ mit folgenden Worten: „Als ob jemand einen gigantischen Stöpsel aus der Erde gezogen hätte.“

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Supertaifun „Trami“ bedroht Japan 

Zum Glück bewegt sich der Kategorie-3-Taifun nur langsam auf Japan zu. So bleibt den betroffenen Regionen genug Zeit für Evakuierungen und Sicherheitsvorkehrungen. Dennoch besteht höchste Alarmbereitschaft: Auch bis zu Hunderte Kilometer vom Auge des Sturms entfernt sollen die Auswirkungen des Supertaifuns lebensbedrohlich sein.

Bereits am Freitag könnte „Trami“ auf die Ryukyu-Inseln im Süden Japans treffen, zwischen Sonntag und Montag könnte auch das japanische Festland bedroht sein. Aktuelle Voraussagen beschreiben eine Route des Sturms entlang der kompletten Ostküste Japans.

Taifun „Trami“ könnte Überschwemmungen und Schlammlawinen bringen

Obwohl der Taifun sich langsam abschwächt, besteht „Accuweather“ zufolge die Gefahr von starken Stürmen, Überschwemmungen, Schlammlawinen und weitläufigen Behinderungen im Reiseverkehr in ganz Japan. Erst vor wenigen Wochen hinterließen Taifun „Jebi“ und ein starkes Erdbeben zahlreiche Todesopfer und Verwüstung in dem Land.

Zunächst hieß es, „Trami“ werde besonders den Norden Taiwans treffen. Aufgrund eines Hochdruckgebiets östlich von Japan soll der Taifun am Donnerstag seinen Kurs aber Richtung Nordwesten ändern. Um es mit den Worten von Alexander Gerst zu sagen: „Passt auf euch auf da unten!“