Sie sind bunt, riesig und oft politisch: Graffitis und Malereien machen Cochabamba zur heimlichen Street-Art-Hauptstadt von Bolivien. Wenn du durch die Straßen der viertgrößte Stadt des Landes schlenderst, begegnet dir jede Menge Kunst – kostenlos und an fast jeder Ecke.

Street-Art ziert die Häuserwände, ausdrucksstarke Figuren kommentieren den Lebensalltag in Bolivien und Südamerika–Kultur, Soziales und die Politik. 

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Kunst erzählt Geschichten des Alltags in Bolivien

Die Kunstwerke erzählen die für Urlauber oft wenig sichtbaren Geschichten der Stadtbewohner. Es geht beispielsweise um indigene Kultur, um Frauenrechte oder auch um die Verbindung zwischen modernem und traditionellem Leben.

Straßenkünstler aus aller Welt treffen sich in Cochabamba

Die Graffiti-Szene wächst in ganz Bolivien. Unterstützt wird sie dabei unter anderem vom Kulturzentrum mArtadero. In Cochabamba treffen sich nationale und internationale Künstler seit 2011 regelmäßig beim Festival „Bienal de Arte Urbano“, um neue Kunstwerke in der Stadt zu gestalten. 

Die Street-Art von Cochabamba lässt Reisende innehalten

Nicht alle finden Graffiti gut. Kritiker sagen, Straßenkunst verschmutze visuell die Umgebung, verschandele das Stadtbild, breche mit der sozialen Ordnung. Viele Malereien wurden in Cochabamba deshalb wieder mit weißer Farbe überpinselt. Dabei überrascht Straßenkunst den gehetzten Passanten oder auch den orientierungslosen Reisenden – und lässt ihn einmal kurz innehalten.