Der Highway 1 in Kalifornien ist eine der beliebtesten Autostrecken der Welt. So ziemlich jeder Roadtrip-Fan träumt davon, die mehr als 1.000 Kilometer lange Strecke einmal zu fahren, auf dem Weg liegen unter anderem Los Angeles und San Francisco. Doch zwei Erdrutsche hatten vor mehr als einem Jahr einen Teil der Strecke unter Geröll begraben – ausgerechnet am 100 Kilometer langen Küstenstreifen Big Sur.

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Highway 1 ist wieder komplett für den Verkehr geöffnet

Nun ist die Strecke nach monatelangen Reparaturarbeiten wieder befahrbar. Am Mittwochmorgen um genau 9.45 Uhr öffnete das kalifornische Verkehrsministerium den letzten Streckenabschnitt des legendären Highway 1 – der eigentlich California State Route 1 heißt – wieder für den Verkehr.

Nach 14 Monaten ist der Streckenabschnitt am Mud Creek zwischen Cambria und Carmel nun wieder geöffnet. Ein Erdrutsch am 20. Mai 2017 hatte den Highway dort zerstört. Autofahrer mussten monatelang einen 290 Kilometer langen Umweg fahren, wenn sie von Monterey in Richtung San Simeon unterwegs waren.

Im Oktober 2017 wurden Teile der Straße wieder geöffnet. Der Streckenabschnitt am Mud Creek musste aber weiterhin umfahren werden. Die Bauarbeiten an diesem Streckenabschnitt fanden an sieben Tagen in der Woche statt und verschlangen 54 Millionen US-Dollar (etwa 46 Millionen Euro).