Bei vielen Kreuzfahrtschiffen erfolgt der Abstieg schleichend: Sie wandern von einer Reederei zur nächsten, schließlich zu Budget-Anbietern, kleinen Veranstaltern in Ländern wie Russland und Korea oder beginnen ein neues Leben als Fährschiffe. Und dann, ganz am Ende der Kreuzfahrtkarriere, wartet vermutlich eine der folgenden Stationen:

Ab auf den Kreuzfahrt-Friedhof

Wenn die Boote so richtig verfallen sind, werden sie als Schrott verkauft – und erzielen auch dann oft noch Verkaufspreise in Millionenhöhe.

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Metall und andere Teile werden recycelt. Die drei größten Schiffschrottplätze der Welt liegen übrigens in Indien, Bangladesch und Pakistan. Dort zerlegen Arbeiter die Schiffe direkt am Strand – oft unter zweifelhaften Bedingungen, wobei teils gefährliche Materialen den Elementen überlassen werden.

(Kreuzfahrt-)Schiffe versenken 

Einige Schiffe können nach ihrer Betriebszeit auch versenkt werden, allerdings seien das eher Marineschiffe, erklärt die neuseeländische Nachrichtenseite „Stuff“. Ähnliches berichtet der Kreuzfahrtratgeber „Cruisetricks“. 

Die Wracks werden in künstliche Riffe für Taucher verwandelt, mit der Zeit werden sie von Anemonen und Korallen überzogenen. Schau mal: 

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Verwandelte Kreuzfahrtschiffe

Wusstest du, dass der Vorgänger der „Queen Mary 2“, die „Queen Mary“, dauerhaft in Long Beach (Kalifornien) liegt und für Besucher geöffnet ist? Von derselben Reederei wird auch die „Queen Elizabeth 2“ über ihre Kreuzfahrt-Karriere hinaus genutzt: als Hotelschiff in Dubai

Sie sind nur zwei Beispiele dafür, wie ausrangierte Kreuzfahrtschiffe als Museen, Hotels, Restaurants oder Kongresszentren genutzt werden. Das ist doch eigentlich ein ziemlich schöner Ruhestand, oder?