Während man die anderen Gewässer des Leipziger Neuseenlands kaum noch mit dem Kohleabbau in Verbindung bringt, ist diese Vergangenheit am Störmthaler See noch präsent: Da ist zum einen der Bergbautechnikpark, der einen authentischen Einblick in den damaligen Arbeitsalltag im Revier vermittelt. Ein Besuch lohnt sich, denn die riesigen Schaufelradbagger sind wirklich eindrucksvoll.

Aktuelle Deals

Zum anderen schwimmt auf dem See das Kunstobjekt Vineta, das einer schneeweißen Kirche ähnelt. Das 15 Meter hohe Bauwerk erinnert an jene Orte, die dem Braunkohletagebau weichen mussten und wird heute für Konzerte und Trauungen genutzt. Besucher erreichen die Insel mit einer Fähre, die am Dispatcherturm auf der Magdeborner Halbinsel startet. Auch eine Bootstour zum benachbarten Markkleeberger See ist lohnenswert, die beiden Gewässer wurden als erste über einen Kanal miteinander verbunden.

 Sportliche Gäste schwingen sich auf Fahrrad oder Inlineskate und umrunden den See auf einem ausgeschilderten Weg (Länge: 23 Kilometer). Zwei Badestellen in Störmthal und Dreiskau-Muckern bieten sich für einen Sprung ins kühle Nass an. Am Südufer des Sees werden am Hafen Segelfreunde glücklich, spätestens beim Anblick eines 100 Jahre alten Waalschokkers, eines holländischen Seglers.

Wie kommt man hin?

Mit dem Auto: Anreise zur Magdeborner Halbinsel über die A 38 an der Abfahrt  Leipzig Süd-Ost. Auf der Magdeborner Halbinsel gibt es zwei große kostenpflichtige Parkplätze, in Störmthal kann man in der Rödgener Straße parken. Der "Parkplatz Aussichtspunkt" am Nord-Ost-Ufer des Störmthaler Sees ist noch im Bau und soll künftig 120 Stellplätze bieten.

Mit Bahn und Bus: Ab dem S-Bahn-Haltepunkt Markkleeberg fährt der Bus 106 (Richtung Störmthaler See – Hafen) zur Magdeborner Halbinsel und zum Störmthaler Ufer (Haltestelle "Alte Gemeindeverwaltung Störmthal").