Manche Nachrichten kann man sich nicht ausdenken: In Wien wollte eine US-amerikanische Touristin gestern eine Weltkriegsgranate als Souvenir mit an Bord eines Flugzeuges nehmen.

Die 24-Jährige meldete sich vor ihrem geplanten Abflug am Montag sogar noch beim Zoll, „um das Kriegsrelikt für den Flug zu melden“, heißt es in einer Meldung der Polizei.

Die Zollbeamten hätten daraufhin sofort die Polizei und ein Entschärfungskommando gerufen, das die rund 30 Zentimeter lange Granate abtransportierte.

Flughafen Wien: Teile mussten wegen der Granate gesperrt werden

Zur Sicherheit wurde die Gepäckhalle und die Anflughalle für kurze Zeit gesperrt. Die Sicherheit von anderen Passagieren sei aber nie gefährdet worden. 

Die Amerikanerin hatte die Sprenggranate mit Kaliber 7,5 Zentimeter bereits am Sonntag bei einer Wanderung im Dachsteingebiet in Österreich gefunden – und sie noch gesäubert, damit der Koffer nicht schmutzig wird.

Die Touristin wurde wegen fahrlässiger Gefährdung der Allgemeinheit angezeigt.