Auf Kreuzfahrt: Boden nicht rutschig genug – Mann verklagt Reederei

Boden nicht rutschig genug: Mann verklagt Reederei

Kein Scherz: Ein Mann hat eine US-Reederei nach einer Kreuzfahrt auf 375.000 Dollar Schmerzensgeld verklagt – weil der Anti-Rutsch-Boden auf einem Kreuzfahrtschiff zu gut funktioniert hat.

Kreuzfahrtschiff „Spirit of Norfolk“.
Das Schiff „Spirit of Norfolk“: Hier fiel ein 66-Jähriger hin und verklagt nun die Reederei wegen des Anti-Rutsch-Bodens.

Foto: Spirit of Norfolk

Weil der Anti-Rutsch-Boden auf einem Kreuzfahrtschiff zu gut funktionierte, hat ein Mann in den USA die Reederei Spirit Cruises auf 375.000 Dollar Schmerzensgeld verklagt. 

Der 66-Jährige war bei einer Flusskreuzfahrt im Bundesstaat Virginia auf dem Schiff „Spirit of Norfolk“ hingefallen und hatte sich dabei verletzt.

Zusammen mit Freunden hatte der Mann das in den USA vor allem bei Rentnern populäre Spiel Cornhole gespielt. Dabei werfen die Spieler abwechselnd mit Mais gefüllte Säckchen auf eine schräge Holzscheibe mit einem Loch.

Anti-Rutsch-Boden sei an der falschen Stelle verbaut worden

Auf der „Spirit of Norfolk“ ist im Bereich des Cornhole-Spielfeldes ein Boden verbaut, der das Ausrutschen bei Nässe verhindern soll. Dieser habe verhindert, dass der Mann sein Gewicht verlagern konnte als er sich nach vorn beugte, um das Säckchen zu werfen, sagt der New Yorker. 

Deswegen klagt er nun auf Schmerzensgeld – und fordert rund 375.000 Dollar, schreibt die Lokalzeitung „Virginian Pilot“. Vielleicht sollte er sich mit diesem Mann zusammentun.

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