Wer kommende Woche mit Ryanair nach Irland fliegt, könnte Probleme bekommen: Ab Donnerstag streiken rund 100 irische Piloten für 24 Stunden. Das ist aber nicht der einzige Ryanair-Streik, der Urlauber in diesem Monat erwartet. 

Ryanair-Personal in Spanien, Italien, Portugal und Belgien streikt im Juli

Denn der Streit um die Arbeitsbedingungen der Billig-Airline ist noch immer nicht gelöst. Das Kabinen- und Bodenpersonal in Italien kündigt ab Mittwoch, 25. Juli, einen 24-stündigen Streik an.

Die Mitarbeiter in PortugalSpanien und Belgien wollen sogar 48 Stunden lang die Arbeit niederlegen. Der Grund sei die Weigerung Ryanairs, die Anforderungen ihrer Crew-Charta zu erfüllen.

Ryanair zeigt sich uneinsichtig

Dem „Guardian“ zufolge bezeichnet Ryanair die Forderung als „sinnlos“, da die Mitarbeiter bereits gute Bedingungen genießen würden. Die Charta wurde von Gewerkschaften aufgestellt und fordert unter anderem verbesserte Sicherheit und Arbeitskultur, das Recht auf Bezahlung im Krankheitsfall und die Abschaffung von strengen Verkaufszielen für Produkte wie die Rubbellose. 

Derweil kritisiert Ryanair auf Twitter Personalengpässe in der britischen, französischen und deutschen Luftraumkontrolle, durch die es in den vergangenen Tagen zu Tausenden verspäteten Flügen gekommen sei. Das Unternehmen fordert die jeweiligen Regierungen und die EU-Kommission auf, Maßnahmen zur Behebung der Engpässe zu ergreifen.