Ja, eigentlich weiß jeder, wie hoch die Gefahr ist, in Paris von einem Taschendieb beklaut zu werden. Und manchmal kann man trotzdem nichts dagegen tun. Das nervt – sehr. 

Um ihre Touristen zu schützen, hat die Stadt deswegen jetzt Tausende Polizisten in abgestellt.

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Paris will seine Touristen mit 5.000 Polizisten beschützen

Insgesamt seien 5.000 Polizisten im Rahmen des Toursimusplans 2018 abgestellt, sagte der Polizeipräfekt Michel Delpuech. Darüber berichtet „Le Parisien“.

Um Besucher vor Taschendiebstählen und Hütchenspielern zu schützen, werden außerdem 138 Polizisten gesondert an den Sehenswürdigkeiten der Stadt patrouillieren. 

Paris: Sehenswürdigkeiten mit Sonderbewachung

Sieben Orte sollen dabei gesondert überwacht werden: natürlich der Eiffelturm und der Louvre, aber auch die Champs-Élyseés, das Studentenviertel Quartier Latin, die Oper, Monmartre und der Bahnhof Châtelet.

Dazu gibt es ein eigenes Zentrum, das die Überwachungskameras an diesen Orten gesondert auswertet und darauf achtet, dass kein Taschendieb ungesehen davonkommt. 

Polizeiaktion in Paris nur bis zum 30. September

Ob das Wirkung zeigt, wird man aber wohl erst Ende September sehen. Denn die Polizeiaktion soll nur in der Haupturlaubszeit vom 11. Juni bis zum 30. September andauern. Dann wird ausgewertet. 

Wer danach nach Paris reist, muss also eventuell wieder ganz besonders auf seine Wertsachen aufpassen.